Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaftlerinnen der Saar-Uni arbeiten an der Optimierung von Unterrichtsmaterialien

18.08.2014

Materialien für den Schulunterricht müssen den Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz und den Zielvorgaben der Lehrpläne entsprechen.

Auf diesen und anderen Grundlagen aufbauend, entwickeln Wissenschaftlerinnen der Universität des Saarlandes derzeit Qualitätskriterien für neue Unterrichtsmaterialien im Fach Deutsch.

Unter der Leitung von Julia Knopf, Professorin für Didaktik der Primarstufe mit Schwerpunkt Deutsch, nehmen sie parallel dazu die Materialien der Internetplattform „meinUnterricht.de“ der Berliner Firma K.lab unter die Lupe. Die Forschungskooperation mit K.lab ist am 1. Juli gestartet und dauert ein Jahr.

Mithilfe von „meinUnterricht.de“ können sich Lehrer aller Schulformen und Fächer mit Materialien für ihren Unterricht versorgen. Nutzer können Dokumente suchen, herunterladen und auf einem virtuellen Schreibtisch ganze Unterrichtseinheiten und -sequenzen organisieren. Der Arbeitsaufwand für die Unterrichtsvorbereitung lässt sich so verringern, gleichzeitig liefert die Website neue Ideen und Impulse. Die Plattform arbeitet mit vielen Verlagen zusammen.

Aufgabe der Wissenschaftlerinnen um Julia Knopf ist es, die Qualität der vorhandenen Dokumente anhand geeigneter Kriterien sicherzustellen. „Zur Beurteilung der auf der Website eingestellten Materialien entwickeln wir Qualitätskriterien.

Grundlage hierfür sind unter anderem die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz sowie ein eigens erstellter repräsentativer Querschnitt aller Lehrpläne Deutschlands“, erläutert die Professorin, die neben den Mitarbeiterinnen ihres Lehrstuhls auch Studentinnen und Studenten in das Projekt einbindet. Darüber hinaus geht es darum, den Suchprozess nach einzelnen Unterrichtsmaterialien durch eine sinnvolle Verschlagwortung zu optimieren und an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen.

Derzeit bearbeiten die Saarbrücker Wissenschaftlerinnen nur das Fach Deutsch, jedoch ist geplant, die Kooperation auf das Fach Mathematik auszuweiten. „Hierzu arbeiten wir auch mit dem Saarbrücker Lehrstuhl Fachdidaktik Mathematik für die Primarstufe zusammen“, sagt Julia Knopf.

Für ihre Unterrichtsplattform meinUnterricht.de (https://www.meinunterricht.de/)
hat die Firma K.lab bereits verschiedene Preise gewonnen: den Siegel Comenius EduMedia Award 2013 (Gewinner), den Deutschen E-Learning Innovations- und Nachwuchs-Award 2013 (Gewinner) sowie den Innovate 4 Society Award 2013 (2. Platz).

Kontakt:
Professor Dr. Julia Knopf
Lehrstuhl Fachdidaktik Deutsch Primarstufe
Tel: 0681 302-70082
E-Mail: julia.knopf@mx.uni-saarland.de
http://www.deutschdidaktik.uni-saarland.de

Hinweis für Hörfunk-Journalisten: Sie können Telefoninterviews in Studioqualität mit Wissenschaftlern der Universität des Saarlandes führen, über Rundfunk-Codec (IP-Verbindung mit Direktanwahl oder über ARD-Sternpunkt 106813020001). Interviewwünsche bitte an die Pressestelle (0681 302-4582) richten.

Gerhild Sieber | Universität des Saarlandes

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblick ins geschlossene Enzym

26.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Laser – World of Photonics: Offene und flexible Montageplattform für optische Systeme

26.06.2017 | Messenachrichten

Biophotonische Innovationen auf der LASER World of PHOTONICS 2017

26.06.2017 | Messenachrichten