Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vernetzte Bildungsinformatik

12.10.2012
DIPF und TU Darmstadt bringen Fachwissen in neuen Leibniz-Forschungsverbund „Science 2.0“ ein

Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) ist Partner des neuen Leibniz-Forschungsverbundes „Science 2.0“. Das Leibniz-Institut DIPF bringt sein in Kooperation mit dem Fachbereich Informatik der Technischen Universität (TU) Darmstadt erarbeitetes Fachwissen auf dem Gebiet der Bildungsinformatik in den Verbund ein.

„Science 2.0“ befasst sich mit aktuellen Arbeitsgewohnheiten und Technologieentwicklungen im Forschungs- und Publikationsprozess der Wissenschaft. Insbesondere konzentriert sich der Verbund auf die Frage, wie Web-2.0-Anwendungen, wie Wikis, Blogs und soziale Netzwerke, die klassische Forschung verändern und unterstützen können.

Das DIPF baut derzeit mit der TU das neue Forschungsgebiet Bildungsinformatik auf. Dabei werden Informatik, empirische Bildungsforschung und Informationswissenschaft verzahnt. „Ziel ist es, das Wissen um die Grundlagen, Methoden und die Anwendung von IT-Werkzeugen in der Bildungswissenschaft zu erweitern“, erläutert Professorin Dr. Iryna Gurevych, Professorin für „Ubiquitäre Wissensverarbeitung“ am DIPF und an der TU sowie Leiterin des Arbeitsbereichs Bildungsinformatik am DIPF. Die Partner arbeiten etwa daran, Texte automatisiert zu analysieren, die Tests großer Schulleistungsstudien computergestützt zu kategorisieren, Suchverfahren im Internet intelligenter zu gestalten und virtuelle Forschungsumgebungen in zahlreichen Disziplinen einzusetzen.

Der neue Forschungsverbund „Science 2.0“ wird von diesem Fachwissen profitieren. „Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt dabei auf der Analyse und Entwicklung neuartiger Werkzeuge, Technologien und Wissenschaftsinfrastrukturen“, so Professor Dr. Marc Rittberger, Professor für Informationsmanagement und Leiter des Informationszentrums Bildung des DIPF. Er ergänzt: „Zudem konzentrieren wir uns auf die Nutzungsforschung.

Wir gehen also der Frage nach, welche Formen der Kommunikation innerhalb der Forschungsgemeinschaft sowie zwischen Forschung und Öffentlichkeit durch Science 2.0 ermöglicht werden und wie die dazu notwendigen Hilfsmittel genutzt werden.“ Bei dieser Arbeit kooperiert das DIPF auch mit der interdisziplinären Forschungsgruppe „Web Research“ der TU, ebenfalls Partner des Forschungsverbundes.

Das Thema „Science 2.0“ wird in dem Forschungsverbund von 15 Instituten der Leibniz-Gemeinschaft (darunter das DIPF) sowie neun weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen (darunter die interdisziplinäre Forschungsgruppe „Web Research“ der TU Darmstadt) erschlossen. Die Federführung liegt bei der „ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft“.

In Leibniz-Forschungsverbünden werden wissenschaftlich und gesellschaftlich hochaktuelle Fragestellungen interdisziplinär bearbeitet. Die Verbünde sind mit einer Perspektive von fünf bis fünfzehn Jahren angelegt und offen für die Kooperation mit Universitäten, anderen außeruniversitären Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen sowie ausländischen Forschungsgruppen.

Weitere Informationen
Pressekontakt: Philip Stirm,
Tel. +49 (0) 69 / 24708-123,
E-Mail: stirm@dipf.de

Philip Stirm | idw
Weitere Informationen:
http://www.leibniz-science20.de/
http://www.dipf.de/
http://www.informatik.tu-darmstadt.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Regensburger Forscher entwickeln weltweit einzigartiges Online-Mentoring-System
10.01.2018 | Universität Regensburg

nachricht Neues Virtual Reality-Labs für Medizinstudierende: Lernen mit Cyber-Herz und virtuellem Darm
10.01.2018 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

Physiker haben eine lichtmikroskopische Technik entwickelt, mit der sich Atome auf der Nanoskala abbilden lassen. Das neue Verfahren ermöglicht insbesondere, Quantenpunkte in einem Halbleiter-Chip bildlich darzustellen. Dies berichten die Wissenschaftler des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel zusammen mit Kollegen der Universität Bochum in «Nature Photonics».

Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. Einzelne Moleküle und Atome, die nur Bruchteile eines Nanometers...

Im Focus: Optical Nanoscope Allows Imaging of Quantum Dots

Physicists have developed a technique based on optical microscopy that can be used to create images of atoms on the nanoscale. In particular, the new method allows the imaging of quantum dots in a semiconductor chip. Together with colleagues from the University of Bochum, scientists from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute reported the findings in the journal Nature Photonics.

Microscopes allow us to see structures that are otherwise invisible to the human eye. However, conventional optical microscopes cannot be used to image...

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

23.01.2018 | Veranstaltungen

Gemeinsam innovativ werden

23.01.2018 | Veranstaltungen

Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling

23.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Lebensrettende Mikrobläschen

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

3D-Druck von Metallen: Neue Legierung ermöglicht Druck von sicheren Stahl-Produkten

23.01.2018 | Maschinenbau

CHP1-Mutation verursacht zerebelläre Ataxie

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics