Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

VALORES - Werte schaffen durch Forschungsverwertung

13.11.2008
Das Berliner Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) und das Greifswalder Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) starten das Vorhaben VALORES (Valorisation of Research Strategic Cooperation of Institutes), eine strategische Kooperation zur Verwertung ihrer institutsübergreifenden Forschung.

Damit soll die erfolgreiche Arbeit bei industriellen Forschungsaufträgen, Ausgründungen sowie beim Schutz und der Verwertung von Erfindungen systematisch ausgebaut werden. Darüber hinaus planen die beiden Leibniz-Institute neue gemeinsame Forschungsangebote für die Wirtschaft.

Das im Rahmen des BMWi-Programms SIGNO geförderte Vorhaben koordiniert und intensiviert die Verwertungsaktivitäten von FBH und INP. Mittelfristig soll die Forschung der in den Bereichen Mikrowellentechnik, Optoelektronik und Plasmatechnologie agierenden Verbundpartner auf eine gemeinsam entwickelte Verwertungsstrategie abgestimmt werden.

Die beiden Institute kooperieren dabei mit der Berliner ipal Gesellschaft für Patentverwertung mbH und der neoplas GmbH, Greifswald, um neben einem Schutzrechtsmanagement auch ihre nicht-schutzrechtsrelevanten Forschungsaktivitäten in die institutsübergreifende Verwertungsstrategie zu integrieren. Professionelle Verwertungsbüros sind an Bereichen wie Grundlagenforschung und nicht-schützbarem Know-how meist nicht interessiert. Da sie bei der Erfüllung der Forschungsaufträge der Institute jedoch eine zentrale Rolle spielen, setzen FBH und INP auf den Ausbau eigener Verwertungskompetenzen.

VALORES soll Modellcharakter für andere Forschungseinrichtungen haben und langfristig zu Forschungskooperationen mit weiteren Partnern entlang von Wertschöpfungsketten führen. Mit der neuen gemeinsamen Verwertungsstrategie sollen langfristige Partnerschaften insbesondere mit kleinen und mittelständischen Industrieunternehmen initiiert und ausgebaut werden. Forschungsergebnisse der Verbundpartner können so wesentlich rascher in marktfähige Anwendungen überführt werden.

Ansprechpartner:
Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH)
Ralf Kerl,
Tel. 030 - 6392-3399
ralf.kerl@fbh-berlin.de
Das Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) und das Greifswalder Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) sind Institute der Leibniz-Gemeinschaft. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 82 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Wissenschaft sowie sechs assoziierte Mitglieder. Leibniz-Institute bearbeiten gesamtgesellschaftlich relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagen-, Groß- und anwendungsorientierter Forschung. Sie legen neben der Forschung großen Wert auf wissenschaftliche Dienstleistungen sowie Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Die Institute beschäftigen rund 14.200 Mitarbeiter und werden gemeinsam von Bund und Ländern finanziert. Ihr Gesamtetat beträgt etwa 1,1 Milliarden Euro, wovon ca. 230 Millionen Euro aus Drittmitteln stammen.

Christoph Herbort-von Loeper | idw
Weitere Informationen:
http://www.fbh-berlin.de
http://www.inp-greifswald.de
http://www.leibniz-gemeinschaft.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie

Heiße Materialien: Fachartikel zum pyroelektrischen Koeffizienten

23.05.2017 | Physik Astronomie