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Südafrika-Basel: Grünes Licht für fünf Forschungsprojekte der Universität Basel

06.05.2009
Im Rahmen der bilateralen Programme der Schweiz zur Förderung der Forschungszusammenarbeit mit den Schwerpunktländern Südafrika, China, Indien und Russland haben 16 schweizerisch-südafrikanische Forschungsprojekte grünes Licht erhalten, fünf von ihnen kommen von der Universität Basel.

Nach der Unterzeichung des Abkommens über die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der Republik Südafrika im Dezember 2007 erfolgte der erste Aufruf zur Einreichung schweizerisch-südafrikanischer Forschungsprojekte in den Bereichen Öffentliche Gesundheit und Biomedizin, Bio- und Nanotechnologie sowie Geistes- und Sozialwissenschaften.

Die rund vierzig eingegangenen Fördergesuche wurden nach Kriterien der wissenschaftlichen Qualität und dem Potenzial der Projekte zum Aufbau von nachhaltigen Partnerschaften evaluiert. Die mit der Umsetzung der bilateralen Forschungszusammenarbeit zwischen der Schweiz und Südafrika betraute gemeinsame Arbeitsgruppe hat nun 16 Projekte bewilligt, davon fünf von der Universität Basel.

Die Basler Projekte
Die fünf Projekte der Universität Basel, die im Rahmen des Zusammenarbeitsprogramms Swiss South African Joint Research Programme (SSAJRP) bewilligt wurden, sind:
Öffentliche Gesundheit und Biomedizin:
"Valorizing the Potential of South African Medicinal Plants - Discovery of new Natural Products Scaffolds as Leads against Neglected Tropical Diseases", Prof. Matthias Hamburger (Universität Basel) und Dr. Nivan Moodley (South African Council for Scientific and Industrial Research), Bereich Pharmakologie, Pharmazie.

"Analyses of geographical patterns of malaria transmission and mortality in Africa using Bayesian spatio-temporal modelling", Dr. Penelope Vonatsou (Schweizerisches Tropeninstitut) und Dr. Kathleen Kahn (University of the Witwatersrand), Bereich Medizinische Statistik.

"South Africa/Swiss Initiative in HIV drug discovery from medicinal plants", Prof. Alex Matter (Esperanza Medicines Foundation) und Dr. Vinesh Maharaj (South African Council for Scientific and Industrial Research), Bereich Experimentelle Mikrobiologie

Geistes- und Sozialwissenschaften:
"Safeguarding Democracy - Contests of Memory and Heritage", Prof. Patrick Harries (Universität Basel) und Prof. Sheila Meintjes (University of the Witwatersrand), Bereich Allgemeine Geschichte.
Bio- und Nanotechnologie:
"An investigation into the probable reversal of drug resistance of antimalarials using Pheroid technology, with specific reference to chloroquine", Prof. Reto Brun (Schweizerisches Tropeninstitut) und Abraham Frederick Kotze (North West University), Bereich Zellbiologie, Zytologie.
Austausch von Studierenden und Dozierenden
Neben den gemeinsamen Forschungsprojekten werden auch die Förderinstrumente "Student Exchange"und "Faculty Exchange" angeboten. Entsprechende Gesuche können beim Leading House laufend eingereicht werden. Leading House in der Zusammenarbeit mit Südafrika ist die Universität Basel. Insgesamt stehen der bilateralen Forschungszusammenarbeit von Schweizer Forschenden mit Südafrika in den kommenden drei Jahren etwas mehr als fünf Millionen Franken zur Verfügung.

Hans Syfrig | idw
Weitere Informationen:
http://www.unibas.ch

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