Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leuphana bietet neuartige Qualifikation für frühkindliche Bildung

13.07.2010
Erstmalig bietet die Leuphana Universität Lüneburg jetzt Weiterbildungs- und Studienmöglichkeiten für Erzieherinnen und Erzieher. Mit dem Programm „Musik in der Kindheit“ ermöglicht die Leuphana Professional School eine neuartige Qualifikation auf dem Feld der frühkindlichen Bildung.

Bewerber haben die Wahl zwischen einer zweijährigen Weiterbildungsmaßnahme mit Zertifikat und einem sechssemestrigen Bachelor. „Musik ist eines der wichtigsten Bildungselemente für Mädchen und Jungen“, sagt Studiengangsleiterin Prof. Dr. Carola Schormann. „Wir wollen deshalb gerade Erzieherinnen und Erziehern die Möglichkeit eröffnen, sich an einer Universität musikalisch und musikpädagogisch weiterzubilden.“

Im Oktober 2010 startet an der Leuphana Universität Lüneburg das Programm „Musik in der Kindheit“. Dieses Angebot einer berufsbegleitenden Qualifikation richtet sich vor allem an Erzieherinnen und Erzieher. Eine vielseitige musikalische und musikpädagogische Ausbildung ist wichtig für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kindergärten und Kindertageseinrichtungen. Ausgestattet mit dieser Qualifikation können sie einen wesentlichen Beitrag zur frühkindlichen Bildung leisten, indem sie das kindliche Entwicklungspotenzial gezielt ansprechen. Weiterbildung und Studium schließen eine elementare musikpraktische Ausbildung ebenso ein wie den Umgang mit neuen Technologien und den Erwerb von musiktheoretischem Grundlagenwissen.

Für die Teilnahme an Weiterbildung oder Studium „Musik in der Kindheit“ ist eine Hochschulzugangsberechtigung nicht erforderlich. Bewerberinnen und Bewerber werden zu einer Aufnahmeprüfung eingeladen. Gelernt wird nicht nur bei Wochenendveranstaltungen an der Universität. Das Lernen findet vor allem am Arbeitsplatz und zu Hause statt. Mit ihren Dozentinnen und Dozenten stehen die Teilnehmer dann regelmäßig per Computer in Kontakt.

Die Weiterbildung kann mit einem Zertifikat und das Studium mit dem Bachelor-Titel abgeschlossen werden.

Der Studiengang ‚Musik in der Kindheit’ ist ein gemeinsames Angebot der Leuphana in Kooperation mit der Stiftung Citoyen Frankfurt als Initiatorin, der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt, dem Landesverband der niedersächsischen Musikschulen e.V. und der Arbeiterwohlfahrt.

Henning Zuehlsdorff | idw
Weitere Informationen:
http://www.leuphana.de/ba-mik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitale Bildung im Unterricht: Was Lehrer und Schüler von der Schul-Cloud erwarten
11.12.2017 | Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

nachricht Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
13.11.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neue Wirkstoffe aus dem Baukasten: Design und biotechnologische Produktion neuer Peptid-Wirkstoffe

13.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Analyse komplexer Biosysteme mittels High-Performance-Computing

13.12.2017 | Informationstechnologie