Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lernen mit Dr. Axolotl

12.12.2008
Mit vier neuen Online-Spielen stellt das Dresdner Max-Planck-Institut Kindern und Jugendlichen die Welt der Zellbiologie vor

Spielerisch lernen: Das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden bietet auf seinen Internetseiten unterhaltsame und lehrreiche Spiele an, die Kindern und Jugendlichen die Zelle, deren Bestandteile sowie die moderne biologische Forschung näher bringt.


Dr. Axolotl stellt knifflige Fragen und kommentiert die Antworten mit bissigem Sarkasmus. Rächen kann sich jeder per Mausklick
Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik

Die Online-Schüler können ihr Wissen über die Zellorganellen und deren Funktion im raffinierten Assoziationsspiel "Die Zellstadt" unter Beweis stellen: Die Zelle ist so organisiert wie eine gut funktionierende Stadt. So müssen die Spieler ihre Bestandteile an die richtige Stelle ziehen. Dabei lernen sie mehr über ihre Aufgabe - der Zellkern steuert etwa wie ein Rathaus alle Vorgänge in der Zellstadt, die Mitochondrien sind wie kleine Kraftwerke.

Der Klassiker "Memory" stellt mit Bildern und kurzen Beschreibungen die Forschungsthemen des Instituts vor, während ein mexikanischer Salamander beim "Quiz mit Dr. Axolotl" pfiffige Antworten auf seine zahlreichen, kniffligen Fragen erwartet. Der Wettlauf "Lab Race" versetzt den Spieler in den Alltag eines Forschers, der einem Fehlerteufel, einem Schweinehund und einem zerstörerischen Virus zum Trotz seine Reagenzgläser unter Zeitdruck in Sicherheit bringen muss.

Das Konzept liegt in der Kombination aus Unterhaltung und Tiefgang: Durch einfache Regeln sind die Spiele leicht zu verstehen. Nichtsdestotrotz wird dem Nutzer durch fundierte Informationen ein hoher Grad an Wissen vermittelt. "Wir wollen mit diesen Online-Spielen das Interesse von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an der Wissenschaft wecken. Und obendrein sollen sie auch noch Spaß haben", sagt Institutssprecher Florian Frisch. Gemeinsam mit Stefan Gottschalk, Medieninformatikstudent an der TU Dresden, entwickelte er die Spielideen, die auf der Homepage des Instituts zugänglich sind.

Dem internationalen Charakter des Instituts entsprechend gibt es die Spiele sowohl in einer deutschen als auch einer englischen Version. Die Zielgruppe sind nicht nur Kinder und Jugendliche. Auch Erwachsene lernen sicherlich noch etwas dazu und werden beim Spielen gut unterhalten - und sei es nur durch die bissigen Kommentare des "Dr. Axolotl". Wenn der einem zu frech werden sollte, hat Florian Frisch noch einen Geheimtipp: "Wenn man ihm mit der Maus mehrmals hintereinander auf den Schwanz und die Nase klickt, ärgert er sich und schimpft noch mehr!"

Barbara Abrell | idw
Weitere Informationen:
http://www.mpi-cbg.de/de/fun/games.html
http://www.max-wissen.de/
http://www.zellux.net/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Das Klassenzimmer der Zukunft - DFKI & TUK eröffnen neues Labor für digitale Lehr- und Lernmethoden
03.05.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

nachricht Technik unterstützt Inklusion in der Arbeitswelt
06.03.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics