Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationsminister Pinkwart gründet in Hagen das zdi-Nachwuchszentrum technik _mark

21.04.2010
MINT-Nachwuchsförderung für junge Menschen in der Märkischen Region

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat heute an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen das zdi-Zentrum technik_mark gegründet.

Das Zentrum der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation (zdi) bietet Schülerinnen und Schülern weiterführender Schulen Angebote rund um die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).

Mit dem Ziel, Begeisterung für naturwissenschaftlich-technische Berufe zu wecken und Talente zu fördern, wird das zdi-Zentrum vor allem außerschulische Angebote machen. Dazu gehören unter anderem gemeinsame Seminare und Praxisprojekte mit Betrieben aus der Region und der Fachhochschule Südwestfalen.

Innovationsminister Pinkwart: "Im zdi-Zentrum können Schülerinnen und Schülern aus der Märkischen Region ihre Talente für Naturwissenschaft und Technik entdecken. Durch die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Wirtschaft können die Teilnehmer sich über Studienmöglichkeiten informieren und erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen. Die Hochschulen sind genauso wie die Unternehmen auf diesen motivierten Nachwuchs angewiesen."

Träger des zdi-Zentrums technik_mark ist die Fachhochschule Südwestfalen. Unterstützt wird das Zentrum unter anderem von den Arbeitsagenturen Hagen und Iserlohn, dem Märkischen Kreis, dem Ennepe-Ruhr-Kreis sowie verschiedenen Wirtschaftsverbänden und Unternehmen. Zwei Schulen, die Gesamtschule Haspe in Hagen und das Zeppelin-Gymnasium Lüdenscheid, sind als Standorte in die Angebote des zdi-Zentrums eingebunden. Die Fachhochschule bietet in Kooperation mit der Südwestfälischen IHK zudem mit einem CAD-Kurs die Möglichkeit, das Berufsfeld eines Konstrukteurs im Automobilbau näher kennenzulernen.

Die Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW
Zukunft durch Innovation Nordrhein-Westfalen (zdi) hat das Ziel, mit dauerhaften Angeboten möglichst viele Schülerinnen und Schüler für

ein ingenieur- und naturwissenschaftliches Studium zu begeistern. Dafür bringt die vom Innovationsministerium getragene Gemeinschaftsoffensive in den Regionen Schulen, Hochschulen, Wirtschaft und Politik zusammen.

Bis Mai 2010 entstehen landesweit 25 zdi-Zentren, die für eine Region oder kreisfreie Stadt Technikunterricht mit modernsten Mitteln anbieten. An NRW-Hochschulen entstehend darüber hinaus bis Ende 2010 16 neue zdi-Schülerlabore.

Das zdi-Zentrum technik_mark ist das 22. Zentrum der Gemeinschaftsoffensive. Es bestehen bereits zdi-Zentren in Bochum, im Bergischen Städtedreieck, in Oelde, in Rheinbach, im Kreis Mettmann, in Gladbeck, in der Region Aachen/Düren, im Kreis Unna, in Lippstadt/Soest, im Rhein-Kreis Neuss, in Marl, in Mülheim, in Frechen/Rhein-Erft, im Bonn/Rhein-Sieg, in Lemgo, in Mönchengladbach, Bielefeld, Dortmund, Duisburg und in Nettetal, Kreis Viersen und in Meschede/Hochsauerlandkreis.

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.zukunft-durch-innovation.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitales Know-how für den Mittelstand: Uni Bayreuth entwickelt neuartiges Weiterbildungsprogramm
28.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Aufräumen? Nicht ohne Helfer

19.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Biotinte für den Druck gewebeähnlicher Strukturen

19.10.2017 | Materialwissenschaften

Forscher studieren molekulare Konversion auf einer Zeitskala von wenigen Femtosekunden

19.10.2017 | Physik Astronomie