Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Helmholtz an neun Zukunftsprojekten beteiligt

18.06.2012
Die Entscheidungen der Exzellenzinitiative II sind gefallen. Die Gemeinsame Kommission von DFG und Wissenschaftsrat hat heute elf Universitäten zu Elitehochschulen gekürt. Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft sind an neun Zukunftskonzepten, sechzehn Exzellenzclustern und zahlreichen Graduiertenschulen beteiligt.

„Wir freuen uns mit den Gewinnern der Exzellenzinitiative“, sagte Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. „Unser Glückwunsch geht insbesondere an diejenigen Universitäten, mit denen die Helmholtz-Gemeinschaft eng zusammenarbeitet.

Denn das Ergebnis ist auch ein großer Erfolg für die beteiligten Helmholtz-Einrichtungen, die an vielen erfolgreichen Konzepten der Universitäten wesentlich mitgewirkt haben“, so Mlynek. „Besonders freue ich mich, dass die RWTH Aachen und das Forschungszentrum Jülich durch die Förderung auch zukünftig im Rahmen der Jülich Aachen Research Alliance (JARA) auf einem qualitativ hohen wissenschaftlichen Niveau weiter zusammen arbeiten können.“

Der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft sprach gleichzeitig sein Bedauern dafür aus, dass das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) seinen Exzellenzstatus verloren hat „Es ist bedauerlich, dass das KIT trotz des hervorragenden Zukunftskonzepts nicht mehr zu den Einrichtungen mit Exzellenzstatus gehört. Dass das Zusammenwachsen der Kulturen einer Universität und einer außeruniversitären Forschungseinrichtung mehr Zeit als fünf Jahre benötigt, war von vornherein klar.“ Mlynek betonte, dass – ausgehend vom überzeugenden Zukunftskonzept – die gemeinsamen Schwerpunkte wie die Nachwuchsförderung und die Clusterbildung auch im Sinne der Helmholtz-Mission weiter vorangetrieben und aus eigener Kraft umgesetzt werden.

Elitehochschulen und Zukunftskonzepte
Elf Universitäten haben den Elitestatus erhalten. Neu aufgestiegen sind die Humboldt-Universität zu Berlin, die Universität Bremen, die Technische Universität Dresden, die Universität zu Köln und die Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Ihren Exzellenzstatus behalten haben die RWTH Aachen, die Freie Universität Berlin, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, die Universität Konstanz, die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Technische Universität München.
„Wir gratulieren der TU Dresden zum Aufstieg als Eliteuniversität“, sagte Mlynek. Gemeinsam mit den Partnern der Dresdner Forschungsallianz Dresden-Concept, zu dem auch das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, wird die Universität die Wissenschaftsregion Dresden in den nächsten Jahren ausbauen und so die Exzellenz der Dresdner Forschung sichtbar machen. Die TU Dresden hat die Gutachter mit ihrem Konzept „Die synergetische Universität“ überzeugt.

Exzellenzcluster und Graduiertenschulen
An 16 von insgesamt 43 bewilligten Exzellenzclustern sind Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft beteiligt. „Dass Helmholtz an mehr als einem Drittel der geförderten Exzellenzcluster beteiligt ist, zeigt den hohen Stellenwert der engen Zusammenarbeit mit den Universitäten und die wesentliche Beteiligung unserer Zentren an den geförderten Projekten“, sagte Mlynek. Gemeinsam verfolgen die Partner die Profilbildung der Hochschulen und tragen somit zur Exzellenz des deutschen Wissenschaftssystems bei.

Auch die Beteiligung an zahlreichen Graduiertenschulen hat für den Präsidenten der Helmholtz-Gemeinschaft große Bedeutung. „Mit den Graduiertenschulen leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und tragen wesentlich zur Stärkung exzellenter, wissenschaftlicher Standorte bei.“

Kontakt:
Janine Tychsen
Pressereferentin
Tel.: 030 206 329-24
janine.tychsen@helmholtz.de

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit fast 34.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,4 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Ramona Alborn | idw
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de
http://www.wissenschaftsrat.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitale Bildung im Unterricht: Was Lehrer und Schüler von der Schul-Cloud erwarten
11.12.2017 | Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

nachricht Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
13.11.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Carmenes“ findet ersten Planeten

Deutsch-spanisches Forscherteam entwirft, baut und nutzt modernen Spektrografen

Seit Januar 2016 nutzt ein deutsch-spanisches Forscherteam mit Beteiligung der Universität Göttingen den modernen Spektrografen „Carmenes“ für die Suche nach...

Im Focus: Fehlerfrei ins Quantencomputer-Zeitalter

Heute verfügbare Ionenfallen-Technologien eignen sich als Basis für den Bau von großen Quantencomputern. Das zeigen Untersuchungen eines internationalen Forscherteams, deren Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift Physical Review X veröffentlicht wurden. Die Wissenschaftler haben für Ionenfallen maßgeschneiderte Protokolle entwickelt, mit denen auftretende Fehler jederzeit entdeckt und korrigiert werden können.

Damit die heute existierenden Prototypen von Quantencomputern ihr volles Potenzial entfalten, müssen sie erstens viel größer werden, d.h. über deutlich mehr...

Im Focus: Error-free into the Quantum Computer Age

A study carried out by an international team of researchers and published in the journal Physical Review X shows that ion-trap technologies available today are suitable for building large-scale quantum computers. The scientists introduce trapped-ion quantum error correction protocols that detect and correct processing errors.

In order to reach their full potential, today’s quantum computer prototypes have to meet specific criteria: First, they have to be made bigger, which means...

Im Focus: Search for planets with Carmenes successful

German and Spanish researchers plan, build and use modern spectrograph

Since 2016, German and Spanish researchers, among them scientists from the University of Göttingen, have been hunting for exoplanets with the “Carmenes”...

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neue Konfenzreihe in Berlin: Landscape 2018 - Ernährungssicherheit, Klimawandel, Nachhaltigkeit

18.12.2017 | Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Lipid-Nanodisks stabilisieren fehlgefaltete Proteine für Untersuchungen

18.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Von Alaska bis zum Amazonas: Pflanzenmerkmale erstmals kartiert

18.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Krebsforschung in der Schwerelosigkeit

18.12.2017 | Biowissenschaften Chemie