Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gemeinsam und international promovieren

11.09.2009
Erfolge des Bologna-Prozesses zeigen sich im Europäischen Doktorandenseminar Economics

Internationalisierung ist für die Universität Bamberg schon seit langem ein wichtiges Profilelement. Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz-Dieter Wenzel vom Lehrstuhl für VWL, insbesondere Finanzwissenschaft der Universität Bamberg, hat sich dieses Ziel zum Programm gemacht. Gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Budapest, Sarajevo, Tetovo und Tirana rief er bereits vor acht Jahren ein Europäisches Doktorandenseminar (EDS) in Economics ins Leben, das in diesem Jahr vom 2. bis 9. September mit sieben Universitäten aus fünf Ländern in Budapest stattfand.

"Ziel des EDS ist es, den wissenschaftlichen Austausch europäischer Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften zu fördern", erläutert Heinz-Dieter Wenzel. Dazu organisieren die Veranstalter jährlich einen Workshop, der den Teilnehmern die Möglichkeit bietet, den Themenbereich ihres Dissertationsvorhabens zur Diskussion zu stellen.

Das mittlerweile neunte Doktorandenseminar (EDS 9) fand dieses Jahr in Budapest statt und bot nicht nur viel Raum für wissenschaftliche Diskussionen, sondern auch für persönliche Begegnungen. Schließlich hatte sich hoher Besuch angesagt: Dorothee Janetzke-Wenzel, deutsche Botschafterin in Ungarn und Florian Nova, albanischer Botschafter in Ungarn, informierten sich vor Ort über das außergewöhnliche Projekt und eröffneten gemeinsam mit dem Rektor der Universität Budapest in einem Festakt die Veranstaltung. Auf Einladung der Deutschen Botschafterin konnten sich die Seminarteilnehmer am Eröffnungsabend im Garten der Residenz bei einem Buffet Dinner auf das umfangreiche Seminarprogramm einstimmen.

Auch der Präsident der Universität Bamberg, Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert nahm an dem Treffen teil und unterstrich in seiner Eröffnungsrede sowohl die akademische und politische Relevanz von EDS als auch die Bedeutung des Bologna-Prozesses für das Gelingen dieses Projekts. "VWL war mit dem Studiengang European Economic Studies (EES) das erste Fach in Bamberg, das komplett auf das Bachelor/Master-System umgestellt wurde. Der Bologna-Prozess hat erleichtert, dass dieser Studiengang zum Vorbild für eine Reihe von Studiengängen in Ländern wurde, die nun einen etwa zwanzigjährigen Prozess gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Transformationen hinter sich haben."

Die Phase der Promotion erhält bei dem nunmehr seit 10 Jahren laufenden Bologna-Prozess eine ganz besondere Bedeutung, ist sie doch die entscheidende für den akademischen Nachwuchs. Projekte wie EDS seien daher von außerordentlicher Relevanz, führte Ruppert weiter aus. Denn "mit Blick auf die Transformations- und Neugestaltungsprozesse in Ost- und Südosteuropa wird es auf diese Klientel entscheidend ankommen. Deshalb ist das EDS eine so wichtige und zukunftsweisende Einrichtung."

Dr. Monica Fröhlich | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bamberg.de/

Weitere Berichte zu: Bologna-Prozess Budapest EDS VWL Wirtschaftswissenschaften

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

nachricht Meilenstein in der Forschung: Enabling Innovation
06.09.2017 | Rheinische Fachhochschule Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie