Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Frischer Wind für China: Das Fraunhofer IWES bildet Manager für Windenergieprojekte aus

12.04.2011
Am 11. April kamen die Teilnehmer der Qualifizierungsmaßnahme "Windenergienutzung in China" nach Kassel, um in den nächsten vier Monaten am Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) das Know-how eines Managers für Windenergieprojekte zu erlernen. Experten vom Fraunhofer IWES bilden insgesamt 19 chinesische Fach- und Führungskräfte aus der Windenergiebranche in einem fachtheoretischen Training zur Windenergienutzung fort.

"Wir freuen uns, dass wir unser langjähriges Know-how in der Windenergienutzung im fachtheoretischen Teil dieser Fortbildung einbringen können und das IWES bundesweit von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ GmbH) ausgewählt wurde", so der Institutsleiter des IWES in Kassel, Prof. Dr. Jürgen Schmid.

Unterstützt werden die Windenergieexperten des IWES bei der Durchführung von externen Referenten, u.a. von den Firmen Key Wind Energy GmbH (Berlin), EMD GbR (Kassel), Deutsche Wind Guard Systems GmbH (Berlin), GOPA - International Energy Consultants GmbH (Bad Homburg), der Universität Kassel und der Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin.

Die viermonatige fachtheoretische Fortbildung am IWES umfasst u. a. folgende Inhalte: physikalische und technische Aspekte von Windenergieanlagen, Planungsgrundlagen von Windenergiesystemen mit Standortbewertung, Betrieb und Wartung von Windenergieanlagen und Windparks sowie die Grundlagen der Netzintegration.

Nicht zuletzt werden auch die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Aspekte der Planung und des Managements zur Integration der Windenergienutzung in das Energiesystem Deutschlands und Chinas thematisiert. Im Rahmen von Exkursionen werden energiepolitisch relevante Institutionen sowie Anlagenhersteller und Windenergieanlagen in Deutschland besucht.

Am Ende der Fortbildung können die Teilnehmer entsprechend ihres beruflichen Hintergrundes und ihres Interesses zwischen einer mechanischen und einer elektrotechnischen Spezialisierung zur weiteren Vertiefung ihrer Kenntnisse wählen.

Durch diese Fortbildung von Fach- und Führungskräften findet ein Know-how-Transfer statt, der Teil eines längerfristigen Capacity Building Programms ist, welches der Förderung der erneuerbaren Energien, insbesondere der Windenergie, in China dienen soll.

Das Training wird im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) von der Abteilung "Umwelt, Energie und Wasser" der GIZ GmbH durchgeführt. Ziel dieser Maßnahme ist es, einen Beitrag zur nachhaltigen, d.h. umweltverträglichen, wirtschaftlichen und sozialverträglichen Energieversorgung in China zu leisten.

Uwe Krengel | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iwes.fraunhofer.de
http://www.giz.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie