Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschung im europäischen Netzwerk

21.07.2010
Seit fast 15 Jahren wird an den Fachhochschulen vermehrt angewandte Forschung betrieben. Die angewandte Forschung zeichnet sich aus durch Wirtschaftsnähe und Praxisorientierung und verhilft vielen Entwicklungen zur Marktreife.

Die Hochschule für Technik Stuttgart ist derzeit unter Deutschlands Fachhochschulen herausragend erfolgreich in der europäischen Forschung. Für den weiteren Ausbau von neuen Forschungsfeldern und -kooperationen im weltgrößten Forschungsrahmenprogramm erhält die Hochschule nun Fördergelder vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Im Rahmen seines Förderprogramms „Forschung an Fachhochschulen“ unterstützt das BMBF die Beteiligung von Fachhochschulen am 7.ten Europäischen Forschungsrahmenprogramm (FP7), dem weltweit größten Forschungsprogramm. Dazu wurde die neue Förderlinie „ProfilEU“ aufgesetzt.

Ziel des BMBF ist es zum einen, das an deutschen Fachhochschulen vorhandene hohe anwendungsnahe FuE-Potential auch auf europäischer Ebene stärker verfügbar zu machen und zum anderen Deutschland als Wissenschafts- und Innovationsstandort zu profilieren. Wirtschaftsnähe, Praxisorientierung und Flexibilität sowie ausgeprägte Forschungsprofile in Technologiefeldern, die sich an den thematischen Prioritäten der Hightech-Strategie der Bundesregierung als auch an den Themenschwerpunkten des FP7 orientieren sind besondere Eigenschaften der Fachhochschulen, die sie als Forschungspartner interessant macht.

Deshalb werden die Anträgen im Programm „Kooperation“ des FP7 gefördert. Dieses Programm hat zum Ziel, europaweite Forschungsprojekte zwischen Industrie, Forschungszentren und Hochschulen zu fördern. So wird Spitzenforschung unterstützt, in der Lösungswege für die aktuellen großen gesellschaftlichen Herausforderungen entwickelt werden. Themenschwerpunkte sind u.a.: Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Energie, Umwelt, Gesundheit, Verkehr und Sicherheit.

Die HFT Stuttgart ist unter den Fachhochschulen Deutschlands aktuell auf europäischer Ebene herausragend erfolgreich. Unter den derzeit von Fachhochschulen koordinierten europäischen Forschungsprojekten, hat das von der HFT Stuttgart koordinierte POLYCITY Projekt mit 8 Mio. Euro Gesamtförderung das größte Budget. An der HFT Stuttgart laufen im Moment drei Projekte (POLYCITY, CITYNET, SOLNET) im Europäischen Forschungsrahmenprogramm von denen zwei (POLYCITY, CITYNET) von der HFT Stuttgart koordiniert werden. Aufgrund dieser Erfolgsquote hat das BMBF Frau Prof. Dr. Ursula Eicker, Leiterin des Instituts für angewandte Forschung (IAF) und Leiterin des zafh.net an der HFT Stuttgart, als Expertin zur Auftaktkonferenz „Forschung an Fachhochschulen - Erfolgreich in Europa“ eingeladen. Mit den Geldern des BMBF plant die HFT Stuttgart die Antragstellung in den Bereichen IKT und Energie. Forschungsschwerpunkte sind hier die optimierte energieeffiziente Gebäudeautomation basierend auf innovativen IT Technologien (IKT) sowie die Entwicklung eines solaren Klimatisierungssystems (Energie).

Petra Dabelstein | idw
Weitere Informationen:
http://www.forschungsrahmenprogramm.de/zusammenarbeit.htm
http://www.bmbf.de/pub/KonferenzHandout.pdf
http://www.bmbf.de/de/14352.php

Weitere Berichte zu: BMBF CITYNET FP7 Forschungsrahmenprogramm HfT IKT POLYCITY Praxisorientierung Wirtschaftsnähe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitales Know-how für den Mittelstand: Uni Bayreuth entwickelt neuartiges Weiterbildungsprogramm
28.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie

Pflanzen gegen Staunässe schützen

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Trends der Umweltbranche auf der Spur

17.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz