Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zusammenarbeit in Forschung und Lehre

13.08.2007
TU Dresden und Vattenfall unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Die Technische Universität Dresden und Vattenfall Europe Mining & Generation wollen ihre langjährigen und vielfältigen Beziehungen weiterentwickeln und intensivieren. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung, die sich auf die Bereiche Lehre, Forschung und Technologietransfer sowie Weiterbildung bezieht, wurde heute Vormittag in den Räumen der Universität unterzeichnet.

Dabei vertrat Rektor Prof. Hermann Kokenge die TU Dresden. Für Vattenfall Europe Mining & Generation unterzeichneten Vorstandssprecher Reinhardt Hassa und Personalvorstand Dr. Hermann Borghorst die Vereinbarung.

"Die Zusammenarbeit in der Lehre erfüllt eine wichtige Funktion. Denn von der gelungenen Verbindung zwischen Theorie und Praxis profitieren alle Beteiligten. Die Studierenden lernen frühzeitig die Arbeitswelt kennen, die Professoren erhalten die Gelegenheit, Ihre Lehrinhalte stärker an der Praxis auszurichten und die Unternehmen haben die Chance, sich auf den aktuellen Stand der Wissenschaft zu bringen", sagte Vorstandssprecher Reinhardt Hassa. "Als international aufgestelltes Unternehmen ist unser Ziel die Technologieführerschaft im europäischen Wettbewerb. Hierbei ist die Kooperation mit der Technischen Universität in Dresden für uns von entscheidender Bedeutung."

Neben der Durchführung von Fachexkursionen für Studenten und Mitarbeiter der Universität bietet Vattenfall Europe Mining & Generation in der Kooperationsvereinbarung an, die Themenstellung und die Betreuung von Abschlussarbeiten abzusichern und Stellen für Fachpraktika zu vermitteln. Weiterhin werden die Vertragspartner gemeinsame Forschungs-und Entwicklungsprojekte u.a. in den Bereichen Kraftwerkstechnik, Arbeitswissenschaften/Personalentwicklung sowie Umweltwissenschaften umsetzen.

Der Rektor der TU Dresden, Prof. Hermann Kokenge, hob hervor: "Dieser Kooperationsvertrag mit dem Unternehmen Vattenfall ist Teil unserer konsequenten Politik, mit den national und international führenden Industrieunternehmen 'strategische Partnerschaften' einzugehen. Darunter verstehen wir eine stabile und langfristig angelegte Zusammenarbeit, die weit über ein einzelnes Forschungsprojekt hinausreicht. So wird es auch hier sowohl um gemeinsame Projekte bei Lehre und Studium als auch bei Forschung und Entwicklung gehen."

Neben der wissenschaftlichen Unterstützung des operativen Tagesgeschäfts von Vattenfall Europe Mining & Generation wird sich die TU Dresden insbesondere in Bezug auf Fachkompetenzerhalt und Nachwuchsförderung in die Kooperation einbringen. So sollen qualifizierte Studierende frühzeitig auf eine Tätigkeit in der Energiewirtschaft vorbereitet werden. Darüber hinaus wollen sich Universität und Unternehmen gegenseitig bei der Vorbereitung und Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Weiterbildungsmaßnahmen unterstützen.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Kooperationsvereinbarung ist das derzeit im Aufbau befindliche "Zentrum für Energietechnik" an der TU Dresden. Hier sollen die unterschiedlichen Energietechnologien in einem Technikum zusammengefasst werden. Von den Prozessen in einem Kraftwerk über die Arbeit von Turbomaschinen bis hin zu Verfahren der Wärme- und Kälteanwendung sowie der Nutzung regenerativer Energien. Dieses Vorhaben entspricht dem gemeinsamen Leitmotiv der Vertragspartner, mit Forschung, Technologieentwicklung und Fachpersonal für die Zukunft zu rüsten und wird von Beginn an durch Vattenfall unterstützt.

Ansprechpartner für weitere Informationen sind:
Prof. Uwe Gampe, Direktor des Instituts für Energietechnik der TU Dresden. Tel.: 0351-463-33653

Marco Bayer, Vattenfall Europe Mining & Generation Telefon (03 55) 28 87 - 34 74, Fax (03 55) 28 87 - 30 66, marco.bayer@vattenfall.de

Mathias Bäumel | idw
Weitere Informationen:
http://www.vattenfall.de
http://www.tu-dresden.de

Weitere Berichte zu: Kooperationsvereinbarung Vattenfall

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Fast jeder vierte Hochschulabschluss ist ein Master
30.09.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Digitaler Wandel kommt im Bildungsbereich an
25.08.2016 | Technologiestiftung Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie