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Europa und Indien bauen feste Brücken in Wissenschaft und Technologie

08.02.2007
Schavan betont bei EU-Ministerkonferenz in Neu Delhi die Themen Gesundheit, Umwelt und Energie

"Die strategische Partnerschaft zwischen Europa und Indien in Wissenschaft und Forschung wird im Prozess der Globalisierung künftig einen hervorgehobenen Stellenwert einnehmen. Wir haben eine enge Kooperation, beispielsweise in den Bereichen Gesundheitsforschung, Umweltschutz und Energiesicherheit vereinbart, die beiden Partnern durch den Austausch von Wissen, Technologie und Talenten nutzen wird", sagte Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan am Mittwoch in Neu Delhi.

Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft hat erstmals eine EU-Wissenschaftsminister-Konferenz in Indien stattgefunden. An dem Treffen nahmen EU-Kommissar Janez Potocnik, der indische Wissenschafts- und Forschungsminister Kapil Sibal und Vertreter aller 27 EU-Staaten teil. Schavan, Potocnik und Sibal sprachen von einem "historischen Tag" für die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Indien.

In einem gemeinsamen "Neu Delhi Kommuniqué" wurde die außerordentliche Bedeutung von Wissenschaft und Forschung als Basis für Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlicher Entwicklung im Zuge der globalen Herausforderungen betont. Als Ziel ist der beiderseitige Nutzen der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit vereinbart. Dafür soll neben dem Auf- und Ausbau von deutsch-indischen Forschungsnetzwerken und gemeinsamen Wissenschaftsprojekten auch die Förderung des qualifizierten Nachwuchses sowie eine erhöhte Mobilität zwischen Europa und Indien gewährleistet werden. Das Kommuniqué sieht vor, Barrieren für den EU-Aufenthalt von Forscherinnen und Forschern aus Nicht-EU-Staaten abzubauen. "Wissen und Talente müssen weltweit zirkulieren können", forderte Schavan.

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Die Bundesforschungsministerin hob hervor, dass die EU sich im
7. Forschungsrahmenprogramm auch für außereuropäische Länder öffne: "Indien wird dabei ein guter und langfristiger Partner sein. Das Land hat eine enorme Dynamik entwickelt und steckt voller Potenziale. Dass die politischen Eliten in Indien eine große Leidenschaft für Wissenschaft und Forschung haben, schafft ein gutes Klima für die Entwicklung. Auch das macht Indien als Partner so interessant."

Silvia von Einsiedel | idw
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/press/1971.php

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