Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF führt Entwickler aus Forschungsorganisationen in die Selbstständigkeit

01.08.2005


Bulmahn: "Gründungswelle in der Hochtechnologie schafft Arbeit"



Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Gründung von Unternehmen durch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungseinrichtungen. Seit 2000 seien so allein durch das mit 9,5 Millionen Euro angeschobene Programm zur "Erleichterung von Existenzgründungen aus Forschungseinrichtungen" (EEF) bis heute 66 Hochtechnologie-Firmen entstanden, die mehr als 380 Menschen Arbeit bieten, teilte das BMBF am Freitag in Berlin mit. "Mit dem neuen Gründergeist in Deutschland verstärkt die Bundesregierung wirtschaftliches Wachstum und schafft Beschäftigung", sagte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn.



Das erfolgreiche EEF-Modell soll nun im Rahmen des Paktes für Forschung und Innovation fortgeführt werden. So bietet die Helmholtz-Gemeinschaft Zuschüsse von bis zu 100.000 Euro für die Unterstützung von Ausgründungen aus Helmholtz-Zentren (Programm "EEF II"). In der Fraunhofer-Gesellschaft startet eine weiterführende Fördermaßnahme zur Ausgründungsunterstützung unter dem Titel "Fraunhofer fördert Existenzgründungen" (FFE). Auch die Max-Planck-Gesellschaft und die Leibniz Gemeinschaft nutzen die Erfahrungen aus dem BMBF-Förderprogramm für die Weiterentwicklung ihrer Ausgründungsförderung. Das BMBF wird den Erfahrungsaustausch junger technologieorientierter Ausgründungen in Gründerforen mit rund 280.000 Euro finanzieren.

Bulmahn hob die Leistung der Forschungseinrichtungen hervor. "Die Institute leisten mit ihrer Förderung für Ausgründungen einen wichtigen Beitrag zum Innovationsgeschehen in Deutschland." Die Forschungsinstitute müssen bei Ausgründungen vor allem das Wissen der Gründer ersetzen. Hierfür finanzierte das EEF bis zu drei Stellen. Während der einjährigen Förderung konnten die neuen Mitarbeiter in das Arbeitsgebiet der ausscheidenden Gründer hineinwachsen und deren Wissen übernehmen. Diese erhielten ihrerseits den nötigen Freiraum, um ihr Forschungsergebnis für eine Unternehmensgründung weiterzuentwickeln. Sachkostenzuschüsse für Markt- und Machbarkeitsstudien sowie für Patent- und Lizenzverfahren, rundeten das Angebot an die Forschungseinrichtungen ab. Die neuen Maßnahmen zur Ausgründungsförderung in der Helmholtz-Gemeinschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft bauen auf diesem Fördermodell auf.

| Helmholtz
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de
http://www.helmholtz.de

Weitere Berichte zu: EEF Entwickler Helmholtz-Gemeinschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitales Know-how für den Mittelstand: Uni Bayreuth entwickelt neuartiges Weiterbildungsprogramm
28.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise