Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Qualitätssiegel für Optische Systemtechnik

20.07.2005


Der deutsch-schweizerische Masterstudiengang Optische Systemtechnik ist ohne Auflagen akkreditiert worden. Er wird gemeinsam von der Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs (NTB) und der Hochschule Ravensburg-Weingarten angeboten. Erstmals konnten Ingenieure und Physiker in diesem Sommersemester mit dem Studium beginnen.


Der deutsch-schweizerische Masterstudiengang Optische Systemtechnik hat jetzt die Akkreditierung erhalten, und zwar ohne Auflagen. Nach einer detaillierten Begutachtung durch unabhängige Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft erteilte die deutsche Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik e.V. (ASIIN) der Optischen Systemtechnik die Akkreditierung für die üblichen fünf Jahre.


"Die Akkreditierung ist für uns ein Qualitätssiegel. Sie bestätigt, dass unser Masterstudiengang international auf hohem wissenschaftlichen Niveau steht und auch die Anforderungen an ein modernes, praxisnahes und ergebnisorientiertes Studienkonzept voll erfüllt", sagt Studiengangsleiter Professor Dr. Michael Pfeffer. "Die Tatsache, dass wir die Akkreditierung kaum ein halbes Jahr nach Start des ersten Durchganges ohne Auflagen abschließen konnten, freut uns besonders."

Der Masterstudiengang wurde von der Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs NTB (Schweiz) und der Hochschule Ravensburg-Weingarten (Deutschland) als Kooperation im Rahmen der Internationalen Bodenseehochschule (IBH) eingerichtet, gefördert vom EU-Programm INTERREG-III-A und von der Internationalen Bodenseekonferenz. Er wird im Schulverbund sowohl berufsbegleitend als auch in Vollzeit durchgeführt. Damit bietet sich Ingenieuren und Physikern die Möglichkeit, sich im Bereich Optische Technologien zu spezialisieren. Dieses Gebiet hat im Bodenseeraum eine lange Tradition und ist zu einer Schlüsseltechnologie geworden, mit einem dichten Netz einschlägiger Industrieunternehmen. Entsprechend besteht eine große Nachfrage an hochqualifizierten Fachleuten. In einem weiten Umfeld gibt es kein ähnliches Studienangebot.


Die Akkreditierung ist eine Voraussetzung sowohl für die internationale Anerkennung des Mastertitels als auch für die staatliche Genehmigung des Studiengangs in Deutschland. Für die Absolventen öffnet der akkreditierte Mastertitel darüber hinaus die Tür zu einer Laufbahn im höheren Dienst des deutschen Staates. Mit der Akkreditierung wird im Zuge der Einführung eines einheitlichen europäischen Hochschulraums bis zum Jahr 2010 die Einhaltung der Qualitätsstandards von unabhängigen Agenturen geprüft. Die ASIIN mit Sitz in Düsseldorf zählt zu den größten Akkreditierungsagenturen in Deutschland und ist Mitglied im Washington Accord, dem Abkommen, das die internationale Anerkennung der Studienabschlüsse regelt.

Die ASIIN nimmt auch in der Schweiz für die kommende Akkreditierung von technischen und naturwissenschaftlichen Hochschulstudiengängen eine maßgebende Stellung ein. Mit dem Master in Optischer Systemtechnik ist erstmals in der Schweiz ein Studiengang von der ASIIN akkreditiert worden. Am NTB in Buchs wurden der Systemtechnik-Ansatz in der Ausbildung sowie die Einrichtungen und Aktivitäten in der Angewandten Forschung und im Technologietransfer als vorbildlich bezeichnet.

Arne Geertz M.A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-weingarten.de

Weitere Berichte zu: ASIIN Masterstudiengang NTB Qualitätssiegel Systemtechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie