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Kinderuni: 3.000 Kids stellen die Alma Mater auf den Kopf

07.07.2005


Die Universität Wien öffnet ihre Pforten für den Nachwuchs

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Von 11. bis 15. Juli ist es wieder so weit: die Universität Wien öffnet ihre Pforten für den Nachwuchs. Über 3.000 Kinder von sieben bis zwölf Jahren werden an der Kinderuni ins Studentenleben hineinschnuppern. Bei einer Pressekonferenz in Wien haben heute, Donnerstag, Professorinnen und Professoren, junge Studierende und Initiatoren der Kinderuni Wien Höhepunkte, Neuigkeiten und Erfahrungsberichte präsentiert.

Über 300 Lehrende der Wiener Universitäten werden ihre Disziplin in 304 Lehrveranstaltungen kindergerecht aufbereiten. 2005 beteiligt sich erstmal auch die Medizinische Universität Wien. Die jungen Studierenden können nun zwischen KinderuniWissenschaft, KinderuniKunst und KinderuniMedizin wählen.


Neu ist auch das Projekt "KinderuniWienbunt". Kinder aus migrierten Familien oder aus bildungsfernen Schichten werden gezielt eingeladen. Sieben Lehrveranstaltungen werden simultan in Gebärdensprache übersetzt und auch das "Erasmus-Programm" lernen die Kinder kennen. In Zusammenarbeit mit der Universität Bratislava werden 25 Kinder zu Austauschstudentinnen und -studenten. "Ein Schwerpunkt liegt heuer auf Sprache und Kultur. Zahlreiche Vorlesungen werden mehrsprachig angeboten, um wirklich jedem Kind den Zugang zur Kinderuni zu ermöglichen", so Arthur Mettinger, Vizerektor der Universität Wien.

Finanziert wird die Kinderuni hauptsächlich aus Mitteln des Rates für Forschung und Technologieentwicklung (Innovatives Österreich) und des Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Als größter Wirtschaftssponsor unterstützt die mobilkom austria die Kinderuni und veranstaltet eigene Vorlesungen. So wird etwa Hannes Ametsreiter, Vorstand der moilkom austria, gemeinsam mit Fritz Strobel erklären, "was Logos auf der Schipiste machen".

Die Lektoren sind vom Interesse und der Offenheit der Studierenden begeistert. Die Kinder können die Faszination von Wissenschaft erleben und manche verlassen die Kinderuni mit einem konkreten Berufswunsch. Jeder Studierende besucht durchschnittlich 5,5 Lehrveranstaltungen. 97 Prozent der über 18.000 Plätze sind bereits ausgebucht, rund die Hälfte der Studierenden wird die Kinderuni mit dem Titel Mag.univ.iuv. abschließen, obwohl Prüfungen streng verboten sind. Die Urkunden werden den Kindern von den Vizerektoren der drei beteiligten Universitäten bei einer offiziellen Sponsionsfeier verliehen.

Christine Imlinger | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.kinderuni.at/

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