Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Meister-BAföG fördert erfolgreich die Bereitschaft zu Aufstiegsfortbildungen und Existenzgründungen

07.07.2005


Zahl der Geförderten steigt auch 2004 - Frauen beteiligen sich stärker



Das "Meister-BAFöG" der Bundesregierung steigert bei jungen Fachkräften nachhaltig die Bereitschaft zu Aufstiegsfortbildungen und Existenzgründungen. Nach den aktuellen Zahlen des Statistisches Bundesamtes bezogen im Jahr 2004 rund 133.000 Personen Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG). Das waren rund 11.000 Geförderte oder neun Prozent mehr als 2003. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn sieht darin einen wichtigen Beitrag für eine innovative Wirtschaftsstruktur in Deutschland. "Mit der Qualifizierungsoffensive der Bundesregierung verwirklichen viele junge Menschen erfolgreich ihren Wunsch, sich beruflich höher zu qualifizieren", sagte sie am Donnerstag in Berlin. Dadurch würden auch zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.



Ziel des "Meister-BAföG" ist die finanzielle Unterstützung der beruflichen Aufstiegsfortbildung von Fachkräften mit abgeschlossener Erstausbildung sowie die Förderung von Existenzgründungen nach Abschluss der Ausbildung. Davon profitieren in steigendem Maße Frauen. So erhöhte sich die Zahl der geförderten Frauen im vergangenen Jahr gegenüber 2003 mit 14 Prozent doppelt so stark wie die der Männer (plus 7 Prozent) auf insgesamt 41.000. Bulmahn bezeichnete Neuerungen wie etwa die Einführung eines Kinderbetreuungszuschuss für Alleinerziehende als wichtige Frauenförderung. "Unsere Wirtschaft kann auf die gut ausgebildeten jungen Frauen nicht verzichten."

Nach der aktuellen Statistik waren die 25- bis 29-jährigen mit einem Anteil von 34 Prozent der Geförderten am stärksten vertreten, gefolgt von den 20- bis 24-jährigen (28 Prozent) und den 30- bis 34-jährigen (17 Prozent). Die Förderzusagen für das Jahr 2004 umfassten insgesamt fast 379 Millionen Euro. Davon wurden 54 Millionen Euro als Zuschuss zum Lebensunterhalt und 67 Millionen Euro als Zuschuss zum Maßnahmebeitrag gezahlt. Als Darlehen wurden 257 Millionen Euro gewährt. Davon wurden 137 Millionen Euro für die Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren verwendet sowie 116 Millionen Euro für Beiträge zum Lebensunterhalt und rund 4 Millionen Euro für das Meisterstück.

Mit der am 1. Januar 2002 in Kraft getretenen Novelle des AFBG wurden die Leistungen verbessert und der Förderbereich ausgeweitet. Von 2005 bis 2009 sind für das AFBG allein vom Bund insgesamt über 600 Millionen Euro vorgesehen. Das sind 78 Prozent der Gesamtfinanzierung. Die Länder beteiligen sich mit den restlichen 22 Prozent an der Gesamtfinanzierung.

Silvia von Einsiedel | idw
Weitere Informationen:
http://www.meister-bafoeg.info
http://www.bmbf.de

Weitere Berichte zu: AFBG Aufstiegsfortbildung Existenzgründung Meister-BAföG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

nachricht Meilenstein in der Forschung: Enabling Innovation
06.09.2017 | Rheinische Fachhochschule Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie