Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschsprachige Hochschulen auf dem Prüfstand

18.05.2005


Ergebnisse des CHE-Hochschulrankings jetzt im neuen ZEIT Studienführer 2005/06

Die Qualität der Hochschulen steht auf dem Prüfstand. Über 250 Hochschulen hat das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in seinem Hochschulranking untersucht. Eine Auswahl der Ergebnisse ist ab dem 19. Mai im 180 Seiten starken neuen ZEIT Studienführer 2005/06 zu finden. Das Magazin bietet Studienanfängern eine umfassende Orientierung bei der Studienortwahl und konkrete Hilfen für den Studienstart. Es erscheint ab sofort jährlich in einer Auflage von 200.000 Exemplaren und ist für 6 Euro im Handel erhältlich. Bisher wurde das CHE-Hochschulranking vom Stern publiziert.

Mit 35 gerankten Fächern ist das CHE-Hochschulranking die derzeit umfassendste und detaillierteste Rankingliste deutschsprachiger Universitäten und Fachhochschulen. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung beinhaltet das Ranking Urteile von über 210.000 Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule sowie die Reputation der Fachbereiche unter den Professoren der einzelnen Fächer. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu gerankt, in diesem Jahr sind es die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie zum ersten Mal die Medien- und Kommunikationswissenschaften. Auch Hochschulen aus Österreich und der Schweiz sind in dieses Jahr erstmalig umfassend in die Analyse eingegangen.

Insgesamt bis zu 30 Kriterien fließen in die Untersuchung ein. Die Ranglisten im ZEIT Studienführer 2005/06 zeigen beispielhaft anhand von vier bis sechs Kriterien, wie gut oder schlecht eine Hochschule in den verschiedenen Fächern abschneidet, z. B. bewerten sie die Reputation bei Professoren, Bibliotheksausstattung, Praxisbezug, Betreuung, Gesamturteil der Studierenden oder Studiendauer.

Auch DIE ZEIT widmet sich am 19. Mai mit einem Spezial von sechs Seiten in den ZEIT Chancen dem Hochschulranking. Hier werden die wichtigsten Ergebnisse diskutiert und mit Zusatzaspekten ergänzt. Ebenfalls ab dem 19. Mai ist das Hochschulranking im Internet unter www.zeit.de/studium zu erreichen. Dort kann der Nutzer Kriterien nach persönlichen Präferenzen auswählen und so die passende Hochschule finden.

Das CHE-Hochschulranking wird von der Deutsche Telekom Stiftung gefördert. DIE ZEIT und die Deutsche Telekom Stiftung haben das gemeinsame Anliegen, Schüler bei der Auswahl eines Hochschulstudiums rechtzeitig Orientierung zu bieten und ihnen den Übergang von der Schule zur Hochschule zu erleichtern.

Zum Thema "Der Wettbewerb um die besten deutschen Universitäten" findet am 23. Mai 2005 um 19.00 Uhr im Umweltforum Berlin Auferstehungskirche, (Pufendorfstr. 11, 10249 Berlin) eine Podiumsdiskussion statt. Podiumsgäste sind Edelgard Bulmahn (Bundesministerin für Forschung und Bildung), Dr. Klaus Kinkel (Vorsitzender Deutsche Telekom Stiftung), Prof. Dr. Bernhard Kempen (Präsident des Deutschen Hochschulverbandes), Prof. Dr. Detlef Müller-Böling (Leiter des CHE) sowie Prof. Dr. Johanna Wanka (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg). Moderation: Martin Spiewak, Ressort Wissen, DIE ZEIT.

Iliane Weiß | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.zeit.de

Weitere Berichte zu: CHE-Hochschulranking Hochschulranking Studienführer ZEIT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie