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Universität Bremen hat Federführung bei Multimedia-Projekten im Umfang von 27 Mio. Mark

11.07.2001


Mit den neuen Medien entstehen auch neue Lehr- und Lernpotenziale in den Hochschulen. Deshalb hat das Bundesforschungsministerium ein Förderprogramm zur Entwicklung und Anwendung multimedialer Lehr- und Lernmittel aufgelegt. Die Universität Bremen hat jetzt neun Projekte im Gesamtumfang von 27,4 Mio. Mark eingeworben, die zusammen mit anderen Hochschulen in Deutschland umgesetzt werden.

Die digitalen Informationen erlauben eine Arbeit ohne Medienbrüche und schaffen damit ganz neu Bedingungen für die Wissensproduktion und -vermittlung. Die deutschen Hochschulen müssen zum Erhalt ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit die Möglichkeiten der neuen Medien konsequent nutzen.

Vor diesem Hintergrund hat das Bundesforschungsministerium ein Förderprogramm zur Entwicklung und Anwendung multimedialer Lehr- und Lernmittel aufgelegt. Das Zentrum für Multimedia in der Lehre und die Studiengänge Physik, Informatik und Produktionstechnik der Universität Bremen haben im Rahmen dieses Programms und ergänzender Initiativen des Landes Bremen neun Projekte im Gesamtumfang von 27,4 Mio. Mark eingeworben, die zusammen mit anderen Hochschulen in Deutschland durchgeführt werden. Im einzelnen sind dies folgende Projekte:

  • Vision 2003: Lehr- und Lernsysteme in der Medizin. Das Projekt läuft von Anfang 2001 bis Ende 2003 und umfasst eine Fördersumme von 4,5 Mio. Mark. Unter Bremer Leitung sind acht Universitäten und verschiedene Kliniken in ganz Deutschland beteiligt.
  • Physik multimedial: Lehr- und Lernmodule für das Physikstudium. Das Projekt wird im gleichen Zeitraum mit insgesamt 3,9 Mio. Mark durchgeführt. Unter Bremer Leitung arbeiten die norddeutschen Universitäten Greifswald, Hamburg, Oldenburg und Rostock.
  • Pro-Teach-Net: Netzbasiertes Management von Konstruktionswissen und multimediale Vermittlung in einer internetgestützten Lernumgebung. Das Projekt hat eine Laufzeit von März 2001 bis Februar 2004 und eine Fördersumme von 3,9 Mio. Mark. Beteiligt sind unter Bremer Leitung fünf Universitäten in Nord- und Süddeutschland.
  • Multimedia-Instruktion in sicheren Systemen. Das Projekt läuft vom April 2001 bis März 2004 mit einer Fördersumme von 5,5 Mio. Mark. Unter Bremer Leitung arbeiten daran fünf Universitäten in ganz Deutschland.
  • Methodenlehre-Baukasten: Modulares Lehr-/Lernprogramm für Psychologie, Erziehungswissenschaft, Soziologie, Medizin und Wirtschaftswissenschaft. Das Projekt wird von Anfang 2001 bis Ende 2003 mit einem Fördervolumen von 5,2 Mio. Mark durchgeführt. Unter Leitung von Bremen und Hamburg sind noch die Universitäten in Greifswald und Rostock beteiligt.
  • TIME-Projekte. Bremer Projekte zur Entwicklung von Lehr- und Lernprogrammen für die Multimediakompetenz im Zeitraum von Juli 2001 bis Dezember 2003 mit einem Volumen von 2,1 Mio. Mark.
  • Einsatz und Nutzung drahtloser Kommunikation (Funknetz). Bremer Projekt mit der Laufzeit 2001 und 2002 und einem Fördervolumen von 554.000 Mark.
  • Multimedia-Sonderprogramm im Rahmen der Landesinitiative "Informations- und Mediennutzung". Bremer Projekt zum Ausbau der Multimedia-Infrastruktur in den Jahren 2000/2001 mit einem Gesamtvolumen von 939.000 Mark.
  • Innovationsoffensive für die multimediale und netzbasierte Hochschullehre. Bremer Projekt zur Qualifizierung des Wissenschaftspersonals mit einer Laufzeit von 2001 bis 2003 und einem Fördervolumen von 780.000 Mark.

Weitere Auskünfte zu diesen Projekten im Zentrum für Multimedia in der Lehre der Universität Bremen unter den Telefonnummern 0421/218-8217 oder 218-9386 .

Angelika Rockel | idw
Weitere Informationen:
http://www.zmml.de/

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