Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Entwicklung eines elektronischen European Diploma Supplement fördert den akademischen Austausch

07.10.2004


Vertreter verschiedener Forschungseinrichtungen in Europa kamen am Institut für Wissensmedien (IWM) der Universität in Koblenz zusammen, um die Entwicklung des European Diploma Supplement (EDS) zu erörtern. Das EDS ist ein Beiblatt zur Beschreibung von Studienabschlüssen, dass es den Absolventen erleichtert sich und ihre Abschlüsse in anderen Ländern Europas zu präsentieren. Einige Universitäten - so Koblenz - vergeben bereits das EDS. Eingerichtet wurde das EDS auf Initiative der Europäischen Kommission sowie der UNESCO. In Deutschland, wo die Entwicklung stark mit dem Bologna-Prozess verbunden ist, ist die Hochschulrektorenkonferenz für die Einführung des EDS zuständig.



Die Teilnehmer des Workshops aus den Niederlanden, der Schweiz, Großbritannien, Frankreich und Deutschland legten in ihrer Arbeit neue Zielbestimmungen fest, um die Möglichkeiten des EDS auf elektronischer Basis in Europa zu entwickeln. Bis Ende Februar 2005 wird das IWM in Koblenz ein Muster entwerfen, das am Beispiel der Mehrsprachigkeit verdeutlichen soll, welcher Mehrwert einer elektronischen Fassung zukommt. Basis hierfür wird ein Vorschlag sein, der auf Grund der bei dem Koblenzer Treffen festgestellten länderspezifischen Differenzen zuvor in Großbritannien erarbeitet werden soll. Die Möglichkeiten einer elektronischen Form sollen stärker als bisher den akademischen Austausch in Europa stärken.

... mehr zu:
»EDS »IWM »Supplement


Das Beiblatt informiert detailliert über den Abschluss der Absolventen, die an der Hochschule besuchten Lehrveranstaltungen, die Institution sowie das jeweilige Studiensystem des Landes. Die beruflichen Chancen sollen so für Akademiker im europäischen Bereich verbessert werden. Dr. Ingo Dahn, Leiter des IWM in Koblenz, sieht ebenso die Chance, die Informationen des EDS im Bereich E-Learning zu nutzen. Auf der Basis des erweiterten elektronischen EDS ergibt sich künftig die Möglichkeit, elektronische Lernerprofile zu entwickeln. Diese Profile werden von den Lernern selbst verwaltet und verzeichnen detailliert deren Qualifikation. Dem künftigen E-Learner ermöglicht sein Profil eine optimale Abstimmung der elektronischen Lerninhalte auf die eigenen Kenntnisse. Mit der zunehmenden Entwicklung europäischer Standards im E-Learning-Bereich sowie in der Anwendung des EDS ergeben sich so neue europäische Lernformen und zusätzliche Chancen im Beruf für einen europäischen Markt.

Weitere Informationen: Dr. Ingo Dahn, Institut für Wissensmedien, Koblenz, E-Mail: dahn@uni-koblenz.de

Bernd Hegen | idw
Weitere Informationen:
http://iwm.uni-koblenz.de/iwm

Weitere Berichte zu: EDS IWM Supplement

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE