Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Akkreditierungsverfahren "Informationsmanagement" an Uni Koblenz-Landau erfolgreich abgeschlossen

11.09.2000


"Mit der Einführung und der Akkreditierung des Bachelor- und des Masterstudiengangs ’Informationsmanagement’ hat die Universität Koblenz-Landau auf direktem Wege auch auf die starke Nachfrage nach
qualifizierten Hochschulabsolventen und Fachkräften aus dem IT- Bereich reagiert", stellt der Vorsitzende des Akkreditierungsrates, Professor Dr. Karl-Heinz Hoffmann, anlässlich der ersten, vom Akkreditierungsrat selbst durchgeführten Akkreditierungsverfahren von Studiengängen fest. "Das qualitätssichernde Instrument der Akkreditierung wird sich gerade in dem dynamischen IT- Bereich, der vergleichsweise raschen Wandlungen unterworfen ist, als adäquates, da flexibles und relativ schnelles Begutachtungsverfahren erweisen."

Der Bachelor- und der konsekutiv auf ihn aufbauende Masterstudiengang "Informationsmanagement" kombinieren Betriebswirtschaftslehre, Informatik und Wirtschaftsinformatik. Die betriebswirtschaftlich ausgerichtete Managementausbildung mit IT- Bezug, die durch Lehrinhalte aus Volkswirtschaftslehre und Recht ergänzt wird, wirkt dem Mangel an IT- Fachkräften entgegen, die in der Lage sind, die Potentiale der Informationstechnologie aus ökonomischer und organisatorischer Sicht abzuschätzen und entsprechend zu nutzen.

Während der Bachelorstudiengang das Erreichen des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses mit der Vermittlung theoretischer Grundlagen und anwendungsorientierter Komponenten nach sechs Semestern vorsieht, vertieft der viersemestrige Masterstudiengang auf einer wesentlich stärker theorie- und grundlagenorientierten Basis die erworbenen Kenntnisse und Qualifikationen, ohne jedoch die Verknüpfungspunkte zur beruflichen Praxis zu vernachlässigen.

Nach der eingehenden Prüfung der von der Universität Koblenz-Landau vorgelegten Unterlagen und einer Anhörung und Befragung der Antragsteller gelangte die vom Akkreditierungsrat eingesetzte Gutachtergruppe zu dem Ergebnis, dass die Studiengangkonzepte den vom Akkreditierungsrat verabschiedeten Kriterien für die Akkreditierung von Studiengängen umfassend Rechnung tragen. Der Akkreditierungsrat ist im Rahmen seiner Sitzung am 8. September 2000 in Leipzig aufgrund der Bewertungsberichte der Gutachtergruppe zu der Auffassung gelangt, dass die der Begutachtung zugrundegelegten Kriterien in den Studiengangkonzeptionen gut umgesetzt worden sind.

Mit der Akkreditierung wird den Studiengängen hinsichtlich der Qualität und Internationalität des Curriculums, der Berufsbefähigung, der Prüfungsstruktur und der personellen, räumlichen und sächlichen Ausstattung ein in sich schlüssiges und kohärentes Konzept bescheinigt. "Mit der Vergabe des Qualitätssiegels des Akkreditierungsrates erhalten die Antragsteller nicht nur eine Anerkennung ihres inhaltlichen und konzeptionellen Engagements für ein verbessertes Studienangebot," schätzt Professor Dr. Hoffmann den Abschluss der Begutachtungsverfahrens ein, "die Hochschule kann mit der Qualitätsauszeichnung auch berechtigt Werbung nach außen für ihr profiliertes Studienangebot machen."

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Silke Lübbers |

Weitere Berichte zu: Akkreditierungsverfahren Masterstudiengang

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Fast jeder vierte Hochschulabschluss ist ein Master
30.09.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Digitaler Wandel kommt im Bildungsbereich an
25.08.2016 | Technologiestiftung Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: First-Ever 3D Printed Excavator Project Advances Large-Scale Additive Manufacturing R&D

Heavy construction machinery is the focus of Oak Ridge National Laboratory’s latest advance in additive manufacturing research. With industry partners and university students, ORNL researchers are designing and producing the world’s first 3D printed excavator, a prototype that will leverage large-scale AM technologies and explore the feasibility of printing with metal alloys.

Increasing the size and speed of metal-based 3D printing techniques, using low-cost alloys like steel and aluminum, could create new industrial applications...

Im Focus: Zielsichere Roboter im Mikromaßstab

Dank einer halbseitigen Beschichtung mit Kohlenstoff lassen sich Mikroschwimmer durch Licht antreiben und steuern

Manche Bakterien zieht es zum Licht, andere in die Dunkelheit. Den einen ermöglicht dieses phototaktische Verhalten, die Sonnenenergie möglichst effizient für...

Im Focus: Experimentalphysik - Protonenstrahlung nach explosiver Vorarbeit

LMU-Physiker haben mit Nanopartikeln und Laserlicht Protonenstrahlung produziert. Sie könnte künftig neue Wege in der Strahlungsmedizin eröffnen und bei der Tumorbekämpfung helfen.

Stark gebündeltes Licht entwickelt eine enorme Kraft. Ein Team um Professor Jörg Schreiber vom Lehrstuhl für Experimentalphysik - Medizinische Physik der LMU...

Im Focus: Der perfekte Sonnensturm

Ein geomagnetischer Sturm hat sich als Glücksfall für die Wissenschaft erwiesen. Jahrzehnte rätselte die Forschung, wie hoch energetische Partikel, die auf die Magnetosphäre der Erde treffen, wieder verschwinden. Jetzt hat Yuri Shprits vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und der Universität Potsdam mit einem internationalen Team eine Erklärung gefunden: Entscheidend für den Verlust an Teilchen ist, wie schnell die Partikel sind. Shprits: „Das hilft uns auch, Prozesse auf der Sonne, auf anderen Planeten und sogar in fernen Galaxien zu verstehen.“ Er fügt hinzu: „Die Studie wird uns überdies helfen, das ‚Weltraumwetter‘ besser vorherzusagen und damit wertvolle Satelliten zu schützen.“

Ein geomagnetischer Sturm am 17. Januar 2013 hat sich als Glücksfall für die Wissenschaft erwiesen. Der Sonnensturm ermöglichte einzigartige Beobachtungen, die...

Im Focus: New welding process joins dissimilar sheets better

Friction stir welding is a still-young and thus often unfamiliar pressure welding process for joining flat components and semi-finished components made of light metals.
Scientists at the University of Stuttgart have now developed two new process variants that will considerably expand the areas of application for friction stir welding.
Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH supports the University of Stuttgart in patenting and marketing its innovations.

Friction stir welding is a still-young and thus often unfamiliar pressure welding process for joining flat components and semi-finished components made of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Smart Glasses Experience Day

30.09.2016 | Veranstaltungen

Einzug von Industrie 4.0 und Digitalisierung im Südwesten - Innovationstag der SmartFactoryKL

30.09.2016 | Veranstaltungen

"Physics of Cancer" - Forscher diskutieren über biomechanische Eigenschaften von Krebszellen

30.09.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Smart Glasses Experience Day

30.09.2016 | Veranstaltungsnachrichten

Materialkompetenz für den Leichtbau: Fraunhofer IMWS präsentiert neue Lösungen auf der K-Messe

30.09.2016 | Messenachrichten

Vom Rollstuhl auf das Liegerad – Mit Funktioneller Elektrostimulation zum Cybathlon

30.09.2016 | Energie und Elektrotechnik