Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Studiengang "Produktionstechnik"

11.09.2000


Maschinenbau-Studium mit "plus"

Neuer Studiengang "Produktionstechnik" bietet Studierenden weitere

Vertiefungsfächer und mehr Flexibilität

Ab dem Wintersemester 2000/2001 wird sich in Sachen Maschinenbau-Studium auf dem Campus der Saar-Uni einiges ändern: Zehn Jahre nach der offiziellen Einführung des Diplomstudienganges "Konstruktions- und Fertigungstechnik" wird der Studiengang um mehrere Schwerpunkte erweitert. Der neue Name des Studiengangs: Produktionstechnik.

Mit der Neuorientierung sollen die ohnehin guten Chancen der Saarbrücker Absolventen auf dem Arbeitsmarkt noch einmal verbessert werden. Zwar handelt es sich inhaltlich auch weiterhin im Kern um ein Maschinenbau-Studium, vor allem aber im zweiten Studienabschnitt werden neue Akzente gesetzt.

Im siebten Fachsemester können die Studierenden künftig aus vier verschiedenen Vertiefungspflichtfächern eine beliebige Zweierkombination auswählen: Die Kombination "Konstruktionstechnik" und "Fertigungstechnik" entspricht dem bisherigen Studiengang, bezieht jedoch auch moderne Präszisformgebungsverfahren (Ur- und Umformtechnik) mit ein.
Im Mittelpunkt des neuen Vertiefungsfaches "Produktionsbetrieb" stehen die Fertigungs- und Montageautomatisierung sowie Aspekte der Logistik und des Qualitätsmanagements. Ebenfalls neu ist das Vertiefungsfach "Werkstoffe". Hier soll den Studierenden das notwendige Wissen für die werkstoffgerechte Erstellung von Produkten vermittelt werden. Neue Materialien werden dabei eine zentrale Rolle spielen, da der Einsatz neuer Werkstoffe immer auch neue Konstruktionen und eine neue Fertigungstechnik erforderlich macht.

Insgesamt können Studierende ihr Studium damit flexibler gestalten und haben ab sofort noch mehr Möglichkeiten, sich sowohl interdisziplinäres Wissen als auch Spezialkenntnisse anzueignen.


Details zum Diplom-Studiengang "Produktionstechnik":

Der Studiengang kann in der Regel im Wintersemester begonnen werden und gliedert sich in zwei Studienabschnitte. Die Regelstudienzeit beträgt 10 Semester, inklusive eines Industriepraktikums von insgesamt 26 Wochen.

Der erste Abschnitt des Studiums richtet sich in Inhalt und Struktur nach den in Deutschland üblichen Richtlinien für das Maschinenbau-Studium. Dazu gehören neben einer intensiven mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundausbildung auch die erforderlichen technischen Grundlagen (Technische Mechanik, Werkstoffe, Elektrotechnik, Technische Thermodynamik, Konstruktionslehre, Fertigungstechnik, Informatik). Besonderer Schwerpunkt sind hierbei die Einsatzmöglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnik in den einzelnen Phasen des Produktionsprozesses.

Im zweiten Abschnitt beinhaltet das Studium zusätzlich zu den allgemeinen Pflichtfächern eines Maschinenbau-Studiums auch betriebswirtschaftliche Fächer. Im siebten Fachsemester wählen die Studierenden dann eine beliebige Zweierkombination aus vier verschiedenen Vertiefungspflichtfächern aus: "Konstruktionstechnik", "Fertigungstechnik", "Produktionsbetrieb" und "Werkstoffe".

Tamara Weise |

Weitere Berichte zu: Fertigungstechnik Maschinenbau-Studium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Wie ein Roboter Kita-Kindern Sprachen beibringt
14.07.2017 | Universität Bielefeld

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Latest News

What the world's tiniest 'monster truck' reveals

23.08.2017 | Life Sciences

Treating arthritis with algae

23.08.2017 | Life Sciences

Witnessing turbulent motion in the atmosphere of a distant star

23.08.2017 | Physics and Astronomy