Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die IT-Branche ist vielfältiger, als man denkt

17.08.2000


Die IT-Branche ist vielfältiger, als man denkt
Auch für Nicht-Informatiker bestehen rosige Aussichten in den Informationstechnologien

In der Informations- und Telekommunikationstechnik-Branche herrscht der Notstand. Laut Aussage der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung könnten in Deutschland sofort zwischen 75.000 und 100.000 Stellen im Bereich der Informationstechnologien (IT) besetzt werden. Mittelfristig wird man dem Personalmangel jedoch nur begegnen, wenn sich mehr junge Menschen für ein Studium oder eine Berufsausbildung in diesem Bereich entscheiden. Doch nicht nur den "reinen" Informatikern bieten sich tolle Chancen. "Rosige Aussichten bestehen gerade auch für Mathematiker, Physiker und Ingenieure", meint Dr. Ina Meinelt von der Zentralen Studienberatung der Technischen Universität Chemnitz. Aus Umschülern und Quereinsteigern aus anderen Bereichen rekrutieren sich heute mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in der IT-Branche. So seien laut Meinelt viele Hochschulabsolventen, die nicht die klassischen Informatik-Studiengänge belegt haben, beispielsweise in Management, Beratung, Vertrieb, Weiterbildung und Service des IT-Bereiches tätig.

Auch an der Chemnitzer Uni werden Studiengänge angeboten, die den Absolventen breite Einsatzfelder in den Informationstechnologien erschließen. In Chemnitz sind es allein 26 Studienangebote, auf die dies zutrifft - nachzulesen in der neuesten TU-Broschüre "Informationstechnologien". Zum Beispiel der fachübergreifende Studiengang "Mikrotechnik/Mechatronik" - hier geht es unter anderem um die Miniaturisierung technischer Systeme - oder das Aufbaustudium "Mikroelektronik" als Zusatzqualifikation für Naturwissenschaftler und Ingenieure kommen ohne informationstechnische Schwerpunkte nicht aus. Völlig neu an der TU ist der Bachelor/Bakkalaureus-Studiengang "Computational Science" (Rechnergestützte Naturwissenschaften), dessen Absolventen an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften zum Einsatz kommen können. Und im Studiengang Informationstechnik werden Absolventen fit gemacht für ihren Einsatz in Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Systemen und Software oder für den Ausbau der Informations-, Kommunikations- und Verkehrsinfrastruktur.

Selbst klassische Studiengänge wie Maschinenbau und Verfahrenstechnik sind vollgepackt mit IT-Kompetenz - dies reicht von rechnergestützter Konstruktion über Produktionsdatenmanagement bis hin zur Simulation von Regelungsvorgängen. Auch für angehende Wirtschafts- und Geisteswissenschaftler bietet die TU Chemnitz Vertiefungsmöglichkeiten im IT-Bereich: So kann etwa Germanistik in Kombination mit Informatik, Printmedientechnik oder Wirtschafts-wissenschaften studiert werden, also alles rund um das Gebiet der sogenannten "Neuen Medien".

Wer mehr über das breite Studienangebot im IT-Bereich an der TU Chemnitz erfahren möchte, der kann die Broschüre "Informationstechnologien" über Telefon 0371/531-1840, E-Mail studienberatung@tu-chemnitz.de, anfordern.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dipl.-Ing. Mario Steinebach |

Weitere Berichte zu: IT-Bereich IT-Branche Naturwissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten