Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Gesundheitssystem - Experten im Bereich der Gesundheitswissenschaften sind gefragt

24.04.2003


Das Studium der interdisziplinären Gesundheitswissenschaften "Master of Public Health" eröffnet Fachkräften neue berufliche Perspektiven, denn sie werden für die notwendige Neuordnung der Gesundheitsstrukturen gebraucht.



Das Gesundheitssystem, wie es sich im 21. Jahrhundert entwickelt, wird immer komplexer. Der Arbeitsmarkt in diesem Bereich benötigt national und international vielseitig einsetzbare Fachkräfte, die gelernt haben, interdisziplinär und in größeren Zusammenhängen zu denken.



Für den Öffentlichen Gesundheitsdienst und die anderen Leistungserbringer und Kostenträger in der gesundheitlichen und psycho-sozialen Versorgung der Bevölkerung (z.B. die Krankenkassen, Sozialversicherungsträger, Einrichtungen der ambulanten, stationären und rehabilitativen Versorgung, die Kassenärztlichen Vereinigungen, Beratungsstellen, Verbände und Selbsthilfeeinrichtungen) sowie Bildungseinrichtungen, Betriebe und die Forschung wird es immer wichtiger, Expertinnen und Experten zu haben, die in unterschiedlichen Bereichen kompetent sind, um beurteilen zu können, was einerseits machbar und andererseits inhaltlich sinnvoll ist. Der Wandel des Arbeitsmarktes fordert zudem die Bereitschaft zur stärkeren Anpassung der beruflichen Leistungs-fähigkeit an veränderte Anforderungen sowie eine positive Einstellung zum lebenslangen Lernen.

Der Schwerpunkt der gesundheitswissenschaftlichen Ausbildung am Fachbereich Sozialwesen in Emden bildet Praxisnähe und Projektarbeit. Aufbauend auf den bestehenden Kenntnissen wird im berufsbegleitenden Masterstudium Public Health über Projektvorhaben, die von den Studentinnen und Studenten als Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Fachrichtungen in gemeinsamer Arbeit geplant und durchgeführt werden, die gesundheitswissenschaftliche Kompetenz in der Verzahnung von Theorie und Praxis ausgebaut.
Beispiele aus den vergangenen Semestern sind Projekte wie die Etablierung einer kommunalen Gesundheitsberichterstattung, die Einführung von Behandlungs-vereinbarungen im stationären Bereich oder die Einführung einer medizinischen Basisversorgung von Obdachlosen.

Diese Beispiele zeigen bereits, wie gewinnbringend und fördernd der Ansatz des Studiums der Gesundheitswissenschaften ist und von den einzelnen Studierenden über Projektarbeiten gestaltet werden kann.

Die Zusammenarbeit von Hochschulabsolventinnen und -absolventen aus den verschiedenen Bereichen der Gesundheitsversorgung und der psycho-sozialen Praxis mit Berufserfahrung, an die sich das Studienangebot "Master of Public Health" richtet, stellt eine Bereicherung und Weiterqualifizierung dar, die neue Perspektiven schafft - persönliche, wie auch berufliche in einem sich stetig wandelnden Gesundheitssystem.

Der Bewerbungsschluss für den berufsbegleitenden Aufbaustudiengang "Public Health" für das Wintersemester 2003/2004 ist der 31.Mai 2003.

Als Ansprechpartnerinnen stehen die Mitarbeiterinnen der Studienberatung unter den Telefonnummern 04921 - 807-1371 /-1373 /-1374 oder /-1377 und die Koordinatorin des Studiengangs Gesundheit am Fachbereich Sozialwesen Ursel Wosing-Narr unter der Telefonnummer 04921 - 807-1143 zur Verfügung.


Maren Eilers | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-oow.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Spannende Experimente mit Astro-Alex im All
04.06.2018 | Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)

nachricht Jeder Zweite nimmt mindestens einmal im Jahr an einer Weiterbildung teil
24.05.2018 | Deutsches Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: AchemAsia 2019 in Shanghai

Die AchemAsia geht in ihr viertes Jahrzehnt und bricht auf zu neuen Ufern: Das International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production findet vom 21. bis 23. Mai 2019 in Shanghai, China statt. Gleichzeitig erhält die Veranstaltung ein aktuelles Profil: Die elfte Ausgabe fokussiert auf Themen, die für Chinas Prozessindustrie besonders relevant sind, und legt den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Innovation.

1989 wurde die AchemAsia als Spin-Off der ACHEMA ins Leben gerufen, um die Bedürfnisse der sich damals noch entwickelnden Iindustrie in China zu erfüllen. Seit...

Im Focus: AchemAsia 2019 will take place in Shanghai

Moving into its fourth decade, AchemAsia is setting out for new horizons: The International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production will take place from 21-23 May 2019 in Shanghai, China. With an updated event profile, the eleventh edition focusses on topics that are especially relevant for the Chinese process industry, putting a strong emphasis on sustainability and innovation.

Founded in 1989 as a spin-off of ACHEMA to cater to the needs of China’s then developing industry, AchemAsia has since grown into a platform where the latest...

Im Focus: Li-Fi erstmals für das industrielle Internet der Dinge getestet

Mit einer Abschlusspräsentation im BMW Werk München wurde das BMBF-geförderte Projekt OWICELLS erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde eine Li-Fi Kommunikation zu einem mobilen Roboter in einer 5x5m² Fertigungszelle demonstriert, der produktionsübliche Vorgänge durchführt (Teile schweißen, umlegen und prüfen). Die robuste, optische Drahtlosübertragung beruht auf räumlicher Diversität, d.h. Daten werden von mehreren LEDs und mehreren Photodioden gleichzeitig gesendet und empfangen. Das System kann Daten mit mehr als 100 Mbit/s und fünf Millisekunden Latenz übertragen.

Moderne Produktionstechniken in der Automobilindustrie müssen flexibler werden, um sich an individuelle Kundenwünsche anpassen zu können. Forscher untersuchen...

Im Focus: First real-time test of Li-Fi utilization for the industrial Internet of Things

The BMBF-funded OWICELLS project was successfully completed with a final presentation at the BMW plant in Munich. The presentation demonstrated a Li-Fi communication with a mobile robot, while the robot carried out usual production processes (welding, moving and testing parts) in a 5x5m² production cell. The robust, optical wireless transmission is based on spatial diversity; in other words, data is sent and received simultaneously by several LEDs and several photodiodes. The system can transmit data at more than 100 Mbit/s and five milliseconds latency.

Modern production technologies in the automobile industry must become more flexible in order to fulfil individual customer requirements.

Im Focus: ALMA entdeckt Trio von Baby-Planeten rund um neugeborenen Stern

Neuartige Technik, um die jüngsten Planeten in unserer Galaxis zu finden

Zwei unabhängige Astronomenteams haben mit ALMA überzeugende Belege dafür gefunden, dass sich drei junge Planeten im Orbit um den Säuglingsstern HD 163296...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz – Schafft der Mensch seine Arbeit ab?

15.06.2018 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Asteroidenforschung in Garching

13.06.2018 | Veranstaltungen

Meteoriteneinschläge und Spektralfarben: HITS bei Explore Science 2018

11.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

EMAG auf der AMB: Hochproduktive Lösungen für die vernetzte Automotive-Produktion

15.06.2018 | Messenachrichten

AchemAsia 2019 in Shanghai

15.06.2018 | Messenachrichten

Dem Fettfinger zu Leibe rücken: Neuer Nanolack soll Antifingerprint-Oberflächen schaffen

15.06.2018 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics