Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fundierte IT-Weiterbildung in der RUB

06.11.2000


Unternehmen und öffentliche Institutionen suchen derzeit händeringend Mitarbeiter mit Kenntnissen in der Informationstechnik (IT). Wer Datenbanken und Netzwerke anlegen und pflegen kann, wer in der Lage ist, Anwendungen zu programmieren und Internetpräsentationen zu erstellen, kann sich den Arbeitgeber aussuchen. Um den Mangel an IT-Nachwuchs zu beheben, bieten die Lehrstühle für Berufs- und Wirtschaftspädagogik (Prof. Dr. Klaus Harney) sowie Wirtschaftsinformatik (Prof. Dr. Roland Gabriel) ab Ende November eine gemeinsam organisierte Weiterbildung an. Bis Juni 2001 können interessierte Studierende, Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs sowie Berufstätige fundierte Kenntnisse in Sachen IT erwerben.

Anmeldung erforderlich

Die Weiterbildung ist in vier einzelne Module aufgeteilt, sie ist praxisorientiert und findet in modernen PC-Labors statt. Die Teilnahme und die erreichten Leistungen werden zertifiziert, auch die Teilnahme an einzelnen Modulen ist möglich. Die Kosten für die gesamte Fortbildung betragen DM 2.500. Interessenten werden gebeten, die Anmeldeunterlagen sowie nähere Informationen schriftlich oder per E-Mail beim Lehrstuhl für Berufs- und Wirtschaftspädagogik anzufordern, Anschrift siehe unten.

IT-Kompetenz jenseits der Office-Anwendungen

Die Fortbildung bietet IT-Grundwissen oberhalb von Bedienkenntnissen aus dem Office-Paket, die die Veranstalter bei den Teilnehmern voraussetzen. Sie ist geplant als Einstieg in den Aufbau von IT-Wissen und -Kompetenz, der sich auf die Programmsteuerung bezieht. Die angebotenen Themen sind für das budget- und projektbezogene Managements, die Kosten- und Personaldisposition sowie die kaufmännische Ausbildung von zentraler Bedeutung. Das Angebot umfasst 200 Stunden in vier Modulen:

Vier Module

Modul 1 verschafft einen Überblick über Hardware, Betriebssysteme und Netzwerke, praktische Übungen in insgesamt 75 Stunden vermitteln die entsprechenden Kenntnisse. Diese sollen den Einstieg in das Modul 2 (40 Std.) erleichtern. In spezifischen Aufgabenstellungen aus dem kaufmännischen Bereich erarbeiten die Teilnehmer den Umgang mit Anwendungsprogrammen und Präsentationen, z. B. Software benutzerdefiniert zu installieren, Programmoberflächen individuell anzupassen, Standardaufgaben zu automatisieren sowie datei- und anwendungsübergreifend zu arbeiten. Ferner üben sie, HTML-Editoren anzuwenden und eine Internet-Präsentation zu erstellen. Das Modul 3 (45 Std.) führt in die Programmierung ein, wobei die Methodik der Programmierung und Einführungen in die strukturierte Programmierung (am Beispiel von Turbo Pascal) sowie die objektorientierte Programmierung (am Beispiel von Java) im Mittelpunkt stehen. Modul 4 (40 Std.) schließlich behandelt die Anwendung der immer wichtiger werdenden Datenbanken und Groupware. Es vermittelt Grundlagen, z. B. Konzeption von Datenbanken, Hierarchische und Relationale Datenbanken, anschließend werden die Teilnehmer eine eigene Datenbank inklusive Abfragen und Berichten in Access erstellen sowie mit Lotus Notes arbeiten.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Klaus Harney, Lehrstuhl für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, GA 1/33, 44780 Bochum, Tel.: 0234/32-24565, -28565, Fax: 0234/32-14542,
 E-Mail: berufspaed@ruhr-uni-bochum.de

Dr. Josef König | idw

Weitere Berichte zu: Modul Programmierung Wirtschaftspädagogik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Fast jeder vierte Hochschulabschluss ist ein Master
30.09.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Digitaler Wandel kommt im Bildungsbereich an
25.08.2016 | Technologiestiftung Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: First-Ever 3D Printed Excavator Project Advances Large-Scale Additive Manufacturing R&D

Heavy construction machinery is the focus of Oak Ridge National Laboratory’s latest advance in additive manufacturing research. With industry partners and university students, ORNL researchers are designing and producing the world’s first 3D printed excavator, a prototype that will leverage large-scale AM technologies and explore the feasibility of printing with metal alloys.

Increasing the size and speed of metal-based 3D printing techniques, using low-cost alloys like steel and aluminum, could create new industrial applications...

Im Focus: Zielsichere Roboter im Mikromaßstab

Dank einer halbseitigen Beschichtung mit Kohlenstoff lassen sich Mikroschwimmer durch Licht antreiben und steuern

Manche Bakterien zieht es zum Licht, andere in die Dunkelheit. Den einen ermöglicht dieses phototaktische Verhalten, die Sonnenenergie möglichst effizient für...

Im Focus: Experimentalphysik - Protonenstrahlung nach explosiver Vorarbeit

LMU-Physiker haben mit Nanopartikeln und Laserlicht Protonenstrahlung produziert. Sie könnte künftig neue Wege in der Strahlungsmedizin eröffnen und bei der Tumorbekämpfung helfen.

Stark gebündeltes Licht entwickelt eine enorme Kraft. Ein Team um Professor Jörg Schreiber vom Lehrstuhl für Experimentalphysik - Medizinische Physik der LMU...

Im Focus: Der perfekte Sonnensturm

Ein geomagnetischer Sturm hat sich als Glücksfall für die Wissenschaft erwiesen. Jahrzehnte rätselte die Forschung, wie hoch energetische Partikel, die auf die Magnetosphäre der Erde treffen, wieder verschwinden. Jetzt hat Yuri Shprits vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und der Universität Potsdam mit einem internationalen Team eine Erklärung gefunden: Entscheidend für den Verlust an Teilchen ist, wie schnell die Partikel sind. Shprits: „Das hilft uns auch, Prozesse auf der Sonne, auf anderen Planeten und sogar in fernen Galaxien zu verstehen.“ Er fügt hinzu: „Die Studie wird uns überdies helfen, das ‚Weltraumwetter‘ besser vorherzusagen und damit wertvolle Satelliten zu schützen.“

Ein geomagnetischer Sturm am 17. Januar 2013 hat sich als Glücksfall für die Wissenschaft erwiesen. Der Sonnensturm ermöglichte einzigartige Beobachtungen, die...

Im Focus: New welding process joins dissimilar sheets better

Friction stir welding is a still-young and thus often unfamiliar pressure welding process for joining flat components and semi-finished components made of light metals.
Scientists at the University of Stuttgart have now developed two new process variants that will considerably expand the areas of application for friction stir welding.
Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH supports the University of Stuttgart in patenting and marketing its innovations.

Friction stir welding is a still-young and thus often unfamiliar pressure welding process for joining flat components and semi-finished components made of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Smart Glasses Experience Day

30.09.2016 | Veranstaltungen

Einzug von Industrie 4.0 und Digitalisierung im Südwesten - Innovationstag der SmartFactoryKL

30.09.2016 | Veranstaltungen

"Physics of Cancer" - Forscher diskutieren über biomechanische Eigenschaften von Krebszellen

30.09.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Smart Glasses Experience Day

30.09.2016 | Veranstaltungsnachrichten

Materialkompetenz für den Leichtbau: Fraunhofer IMWS präsentiert neue Lösungen auf der K-Messe

30.09.2016 | Messenachrichten

Vom Rollstuhl auf das Liegerad – Mit Funktioneller Elektrostimulation zum Cybathlon

30.09.2016 | Energie und Elektrotechnik