Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein toller Service für alle Erfinder

23.03.2001


Chemnitz erhält neue Patentannahmestelle - Tagung von Experten der Patentinformation
 


Das Fremdwörterbuch verrät: Ein Patent ist ein amtlich verliehenes Recht zur alleinigen Nutzung und gewerblichen Verwertung einer Erfindung. Besucher des Chemnitzer Pateninformationszentrums (PIZ) in der Bahnhofstraße 8 wissen das bereits - ihnen geht es vielmehr darum, nach existierenden Patenten zu recherchieren, zu überprüfen, ob ein Markenzeichen eingetragen wurde oder Designschutz für kreative Gestaltungen möglich ist. Außerdem können sie Fragen zum Schutzrecht stellen. Im letzten Jahr verzeichnete das der TU Chemnitz angegliederte PIZ genau 2.495 Nutzer, darunter wissbegierige Studenten, Wissenschaftler, Erfinder, Patentanwälte aber auch private Tüftler. Hinzu kommen etwa 3.000 telefonische und schriftliche Anfragen, die von den PIZ-Mitarbeitern beantwortet wurden. Heute sind im Chemnitzer Patentinformationszentrum weit über neun Millionen Patentschriften, Gebrauchs- und Geschmacksmuster und Marken archiviert. Diese stehen den Nutzern zur Eigen- oder Auftragsrecherche zur Verfügung. Eines konnten die Nutzer bisher nicht: die Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen im PIZ abgeben. Das ändert sich am 3. April 2001. Dann eröffnen der Vizepräsident des Deutschen Patent- und Markenamtes, Thomas Hammer, und der Prorektor für Forschung der TU Chemnitz, Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, um 9.00 Uhr eine neue Patentannahmestelle, die in Zukunft diese Anmeldungen entgegen nimmt und an das Deutsche Patent- und Markenamt weiterleitet.

Überhaupt dreht sich vom 2. bis 4. April 2001 an der TU Chemnitz alles rund um die Patente. In dieser Zeit tagt die Arbeitsgemeinschaft deutscher Patentinformationszentren im "Alten Heizhaus" im Innenhof des Universitätsteils an der Straße der Nationen 62. Schwerpunkte der Jahrestagung sind Neuentwicklungen im Deutschen Patent- und Markenamt sowie im Europäischen Patentamt, neue Dienstleistungskonzepte der Patentinformationszentren und aktuelle Gesetzesinitiativen im Bereich der gewerblichen Schutzrechte.


Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Patentinformationszentren wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, durch die Fortentwicklung der Patentinformationszentren und Patentinformationsstellen Deutschlands die Verbreitung der Informationen über gewerbliche Schutzrechte in der Öffentlichkeit voranzutreiben und damit den gewerblichen Rechtsschutz zu fördern. Der Verein pflegt den Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern und arbeitet insbesondere mit Bundes- und Landesministerien, dem Deutschen Patent- und Markenamt, dem Europäischen Patentamt, den Gremien der Europäischen Gemeinschaft, Patentinformationszentren und Organisationen der Wirtschaft zusammen. Gegenwärtig gehören alle 26 Patentinformationszentren und Patentinformationsstellen dem Verein an, seit 1993 auch das Patentinformationszentrum der TU Chemnitz.

Weitere Informationen:
Petra Zimmermann
Telefon (03 71) 5 31 - 18 91,- 18 80
E-Mail: petra.zimmermann@bibliothek.tu-chemnitz.de
http://www.bibliothek.tu-chemnitz.de/piz/


Mario Steinebach |

Weitere Berichte zu: Markenamt PIZ Patent Patentinformationszentrum Schutzrecht

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften