Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Studiengang MBA Gesundheitsmanagement / Management & Health

11.02.2003


Ab Sommersemester 2003 bietet die Fachhochschule Osnabrück einen neuen MBA-Studiengang an: Gesundheitsmanagement/Management & Health. Als interdisziplinärer postgradualer Studiengang richtet er sich an das Management der Gesundheitseinrichtungen.



Mit ihrem neuen Studienangebot reagiert die FH Osnabrück auf die radikalen Entwicklungen in der Gesundheitsbranche, die sich insbesondere in dem Wandel vom Verrichtungs- zum Prozessprinzip und den Veränderungen der traditionellen Strukturen von Gesundheitsunternehmen zeigen. Hierbei stehen sich auf der einen Seite die zunehmende Ökonomisierung der Gesundheitsbranche, der ständig wachsende Wettbewerb zwischen den Leistungserbringern und den Kostenträgern und auf der anderen Seite der hohe Qualitätsanspruch in der medizinischen und pflegerischen Versorgung, verbunden mit ethischen Grundsätzen, in einem Spannungsverhältnis gegenüber.



Um die gesetzlich geforderten Wirtschaftlichkeits- und Qualitätsziele realisieren zu können, benötigen die Fachleute aus den medizinischen, pflegerischen und angrenzenden Bereichen eine Aktualisierung und Vertiefung ökonomischen Wissens. Die abnehmenden Halbwertszeiten des Expertenwissens, Veränderungen wie die Einführung neuer Versorgungs- und Entgeltformen in den stationären und ambulanten Einrichtungen erfordern fundierte Fach- und Methodenkenntnisse. Um sie zu vermitteln sowie die Kompetenzen im sozialen Bereich und bei Problemlösungen zu fördern, bietet die FH Osnabrück das MBA-Programm Gesundheitsmanagement/Management & Health an. Es zeichnet sich durch einen interdisziplinären Ansatz und Praxisorientierung aus.

Der Studiengang richtet sich an alle Fachleute im Gesundheitsbereich. Angesprochen werden Berufsgruppen aus verschiedenen stationären und ambulanten Versorgungseinrichtungen und -unternehmen, wie z. B. Rehabilitations- und Präventionseinrichtungen, Krankenhäuser, Beratungsunternehmen, Sozialstationen, Pflege- und Altenheime, Tages- und Nachtkliniken und Apotheken. Insbesondere die Mediziner, Pflegekräfte, Pharmazeuten sowie Controller und der Informatiker werden zukünftig noch mehr verantwortungsvolle Aufgaben im Wandel der Gesundheitsversorgung zu bewältigen haben.
Das Studium ist berufsbegleitend in vier Semester gegliedert. Die Vermittlung der Lehrinhalte erfolgt zu ca. 80 Prozent über Präsenzanteilen und zu ca. 20 Prozent über Fernstudienanteilen. Die Präsenzphasen sind in Blöcken organisiert. Studienbeginn ist jeweils im Sommersemester eines Jahres. Nach erfolgreichem Studium verleiht die Fachhochschule Osnabrück den international anerkannten akademischen Grad Master of Business Administration (MBA).

Bewerbungsunterlagen sind direkt bei der Fachhochschule Osnabrück anzufordern. Die Bewerbungen für das Sommersemester 2003 müssen bis spätestens 21.März 2003 in der Fachhochschule Osnabrück vorliegen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgender Adresse:

Fachhochschule Osnabrück
Fachbereich Wirtschaft
MBA Gesundheitsmanagement/Management & Health
Postfach 1940
49009 Osnabrück

Tel.: 0541 - 969 / 3225 (Beauftragter): Prof. Dr. M. Haubrock
Tel.: 0541 - 969 / 2995 (Geschäftsstelle): Dipl.-Kffr. (FH) E. Blömer
Fax: 0541 - 969- / 2989
Email: mbamh@wi.fh-osnabrueck.de

Lidia Uffmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.wi.fh-osnabrueck.de

Weitere Berichte zu: Gesundheitsmanagement/Management Health MBA

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie