Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Großes Interesse an Juniorprofessuren

06.02.2003


Bulmahn: "Viele Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland gewonnen"

Die Berufung von Juniorprofessorinnen und -professoren an deutschen Hochschulen läuft auf vollen Touren. Im Rahmen der ersten Förderphase der Vorgriffförderung habe das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis Ende 2002 an 48 Hochschulen aus 15 Bundesländern die Einrichtung von 623 Stellen gefördert, zog Bundesministerin Edelgard Bulmahn am Donnerstag in Berlin eine Zwischenbilanz. Bisher seien 353 Stellen besetzt worden.

"Mit den neu eingerichteten Juniorprofessuren konnten wir vor allem auch Frauen und Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland für deutsche Hochschulen gewinnen", betonte die Ministerin. Nach einer Erhebung bei 47 Hochschulen wurde jede vierte neue Stelle mit einer Wissenschaftlerin besetzt. Die Quote der aus dem Ausland gewonnenen Nachwuchskräfte erreichte mehr als 15 Prozent aller Stellen. Bulmahn unterstrich: "Wir machen Ernst mit der Frauenförderung in der Wissenschaft und bringen die Internationalisierung unserer Hochschulen voran."

Sie forderte die Länder auf, die Einführung der Juniorprofessur in die Landeshochschulgesetze voranzutreiben. "Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern haben sich dabei als Vorreiter profiliert." Erfreulich sei auch die Beteiligung der Neuen Länder an dem Programm. Für sie sei ein Drittel der 45 Millionen Euro aus der ersten Förderphase bewilligt worden. Die zweite Förderphase für das Jahr 2003 ist ebenfalls positiv angelaufen. So konnten zusätzlich zu den schon bewilligten 20 Millionen Euro bereits weitere 10 Millionen Euro an Fördermitteln für rund 170 neue Stellen bewilligt werden.

Die Bundesregierung unterstützt die Einführung der ersten 3.000 Juniorprofessuren in den nächsten Jahren mit rund 180 Millionen Euro. Für die Erstausstattung der neuen Stellen stehen damit jeweils 60.000 Euro bereit. Die Juniorprofessuren ermöglichen jungen Nachwuchswissenschaftlern/innen bereits im Alter von Anfang 30 eigenständig zu forschen. Ein wichtiger Schwerpunkt ist dabei auch die Evaluation der Lehre. Mit ihr sollen die Studienbedingungen an den Hochschulen dauerhaft verbessert werden.

Die Bewerberstatistik in der Vorgriffförderung steht unter der Adresse http://www.bmbf.de/presse01/pm_20030206-017anhang.pdf zum Download bereit.

| BMBF
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/presse01/pm_20030206-017anhang.pdf

Weitere Berichte zu: Bulmahn Juniorprofessur Vorgriffförderung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE