Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kooperation ist das Schlüsselwort

13.02.2001


... mehr zu:
»Synergieeffekt
Universitäten sollen wieder stärker als Stätten der Forschung hervortreten

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat die Preisträger seines Wettbewerbs "Universitäre Forschungsinitiativen - Leistungsfähigkeit durch Kooperation" benannt: Drei Jahre lang werden neun neuartige Kooperationen von Universitäten mit der Industrie bzw. außeruniversitären Partnern gefördert. Die Fördersummen reichen von 490.000 DM bis 1,5 Mio. DM. Insgesamt wurden 9, 37 Mio. DM bewilligt. Der Stifterverband möchte mit dem Wettbewerb die Universitäten wieder stärker als Stätten der Forschung ins Licht rücken. Es geht ihm vor allem darum, in der Institutionen übergreifenden und/oder intersektoralen Zusammenarbeit Synergieeffekte sichtbar zu machen. Die "Versäulung" des deutschen Forschungssystems soll durchbrochen werden. Die prämierten Vorhaben haben in dieser Hinsicht als Beispiele guter Praxis Modellcharakter.

Die vom Stifterverband eingesetzte Jury, die aus insgesamt 145 Anträgen auswählen konnte, zeigte sich von Vielzahl und Art der Kooperationen sehr angetan. Bahnbrechend innovative Ansätze wurden jedoch vermisst; die Jury führte dies vor allem auf die starren (dienst- und besoldungs-) rechtlichen Vorschriften an den Universitäten zurück. Die hohe Resonanz auf die Ausschreibung beweist nach Auffassung des Jury-Vorsitzenden Prof. Günter Stock, Forschungsvorstand der Schering AG, dass es mit der Kooperationsbereitschaft der deutschen Universitäten gut bestellt ist.

Neun Vorhaben wurden in die Förderung genommen. Kriterien der Auswahl waren

·innovative Organisationsformen,
·der Beitrag zum Aufbau eines Kompetenzzentrums oder virtuellen Instituts,
·Langfristigkeit, komplementäre Ziele und Synergieeffekte der Zusammenarbeit,
·strategische Ausrichtung, gemeinsame Steuerung und Controlling,
·Regelung der Verwertungsfragen/ Patentrechte.

Die Jury wird das Programm während des Förderzeitraums von drei Jahren als Beirat begleiten und sich über den Fortschritt der Vorhaben informieren.


Ansprechpartnerin:
Dr. Heide Radlanski, Bereich Programm und Förderung, Tel. 0201/ 8401-188

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Michael Sonnabend | idw

Weitere Berichte zu: Synergieeffekt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Fast jeder vierte Hochschulabschluss ist ein Master
30.09.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Digitaler Wandel kommt im Bildungsbereich an
25.08.2016 | Technologiestiftung Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie