Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Stud.IP: Neue e-Learning Plattform in die CampusSource-Börse aufgenommen

26.09.2002


CampusSource" ist eine vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Initiative mit Geschäftsstelle bei der FernUniversität Hagen, die Bildungseinrichtungen hilft, Infrastrukturen für den Einsatz neuer Medien zu schaffen."

... mehr zu:
»Linux »Softwaresystem

Zu diesem Zweck vermittelt sie allen interessierten Einrichtungen kostenfrei Open Source-Software, die von Hochschulen entwickelt worden ist. Die Software wird über die "CampusSource-Börse" angeboten und unterliegt den Lizenzbedingungen der sogenannten General Public License (GPL), die vom Betriebssystem Linux her bestens bekannt ist. Sie muss ferner einem definierten Qualitätsstandard entsprechen, um aufgenommen zu werden.

Diese Anforderung hat jetzt auch die e-Learning-Plattform "Stud.IP - Studienbegleitender Internetsupport von Präsenzlehre" erfüllt, die in der Universität Göttingen entstanden ist. Sie ist das erste Softwaresystem der Börse, das nicht in NRW entwickelt wurde. Mitarbeitende des Zentrums für interdisziplinäre Medienwissenschaften (ZiM) haben das Open Source-System in den vergangenen drei Jahren konzipiert und realisiert. Die CampusSource-Gutachter bescheinigen den niedersächsischen Entwicklern: "Insgesamt stellt das System Stud.IP eine schnelle und funktionsreiche ’learning management-platform’ mit einem hohen Qualitätsniveau dar." Das System wird im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms "Notebook University" der Bundesregierung gefördert und verbindet in der Universität Göttingen aktuell über 3000 Nutzer in 487 Veranstaltungen.


Basierend auf der bewährten LAMP-Struktur (Linux, Apache, MySQL, PHP) verfolgt das System die Zielsetzung, möglichst vielen Veranstaltungen einen "minimal standard" für e-Learning zu bieten. Präsenzveranstaltungen sollen unterstützt - nicht ersetzt - werden. Hierzu wird für jede Veranstaltung eine Arbeitsumgebung mit Ablaufplan, Dateiablage, Diskussionsforen, Newsticker, Literatur- und Linkverwaltung bereitgestellt. Der technische Aufwand der Dozentinnen und Dozenten soll sich dabei auf ein Minimum beschränken. Um auch die Verwaltungsebene der Universitäten einzubinden, finden sich vielfältige Werkzeuge etwa zum Einbinden der dynamischen Daten in bestehende statische Homepages, Assistenten für Kommentardruck sowie in Kürze eine komplexe Raum- und Ressourcenverwaltung.

Die Initiatoren von CampusSource begrüßen die erfolgreiche Kooperation über die Landesgrenzen hinweg und sehen in der Vermittlung solcher Softwaresysteme und -module an andere Bildungseinrichtungen einen Weg, die Effizienz bei der Einführung neuer Medien erheblich zu verbessern. Insgesamt zielt CampusSource darauf ab, ein Forum für das Thema Lern-Management-Systeme (LMS) zu sein, und lädt weitere Interessenten mit eigenen Softwareentwicklungen für diesen Bereich zur Kontaktaufnahme ein.

Kontakte:

Dipl.-Ing. Manfred Postel
CampusSource Geschäftsstelle bei der FernUniversität Hagen
Universitätsstraße 11
58097 Hagen
Tel.: (02331) 987 - 4258
e-mail: campussource@campussource.de

Dipl.-Sozialwirt Ralf Stockmann
ZiM - Zentrum für interdisziplinäre Medienwissenschaft
Humboldtallee 32
37073 Göttingen
Tel.: (0551) 39 92 48
e-mail: rstockm@uni-goettingen.de


Gerd Dapprich | idw
Weitere Informationen:
http://www.campussource.de
http://www.studip.de

Weitere Berichte zu: Linux Softwaresystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten