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Bayreuther Bayerisches Geoinstitut schließt Kooperationsabkommen mit japanischem Exzellenzzentrum

10.04.2008
Auf ein besseres Verständnis der Struktur und der geodynamischen Prozesse im tiefen Erdinneren in der angewandten Hochdruck-Forschung zielt ein neues Kooperationsabkommen, das jetzt das Bayerische Geoinstitut und das japanische Forschungszentrum für Geodynamik der Ehime-Universität in Matsuyama/Japan unterzeichnet haben.

Mit dem Abkommen wird der gegenseitige Austausch sowohl von Studenten und Forschern als auch von wissenschaftlichen Daten und Publikationen gefördert. Auch gemeinsame Forschungsprojekte sollen initiiert werden.

Das Forschungszentrum für Geodynamik, ein neu aufgebautes japanisches Centre of Excellence, steht unter der Leitung von Professor Tetsuo Irifune, einem nicht nur in Japan sondern weltweit anerkannten und führenden Experten auf dem Gebiet der Hochdruck-Forschung. Professor Irifune hat unter anderem Methoden zur Sinterung von Diamant entwickelt, die mittlerweile bereits industriell angewandt werden.

Der japanische Wissenschaftler ist mit dem Bayerischen Geoinstitut, seinen Mitarbeitern und den Forschungsgebieten gut vertraut. Er wurde mit dem Forschungspreis der deutschen Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet, der ihm einen neunmonatigen Forschungsaufenthalt in Bayreuth ermöglicht.

Diesen Zeitabschnitt verbringt Prof. Irifune am Bayerischen Geoinstitut mit kristallchemischen und kristallphysikalischen Untersuchungen von Mineralen unter den extremen Druck- und Temperaturbedingungen des unteren Erdmantels.

Jürgen Abel | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bayreuth.de/

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