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Neues Fahrgefühl: Assistenzsysteme im Test

31.05.2005


ABS, ESP oder ACC: Die Zahl der elektronischen Helfer im Auto nimmt stetig zu. Das IAT der Universität Stuttgart und das Fraunhofer IAO untersuchen derzeit, wie diese so genannten Fahrerassistenzsysteme die Art, Auto zu fahren, langfristig verändern.



Mit sicherem Abstand fahren oder die eigene Spur jederzeit im Auge behalten - dies und mehr versprechen neue Funktionen in Automobilen. Die Zahl elektronischer Helfer wie ABS, ESP, ACC - so genannte Fahrerassistenzsysteme - nimmt stetig zu. Langsam ändert sich damit nicht nur das Fahrgefühl sondern auch das Fahrverhalten. Ob die Assistenten im Auto das Fahren zukünftig wirklich stressfreier und sicherer machen, ist keineswegs garantiert. Denn die mitunter komplexen Systeme können auch zu Ablenkung, Fehlgebrauch oder Überforderung führen.



Im EU-Projekt AIDE www.aide-eu.org erforschen das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart und das Fraunhofer IAO, wie neue Fahrerassistenzsysteme gestaltet sein müssen, damit Komfort und Sicherheit gleichermaßen gesteigert werden können. In drei Demonstrationsfahrzeugen werden die vielen Sensoren und Anzeigen je nach Verkehrssituation und Fahrerzustand optimal aufeinander abgestimmt. Denn: Ist die Assistenz nicht an den persönlichen Fahrstil angepasst, wird sie vom Fahrer oftmals nicht akzeptiert, falsch eingesetzt oder abgeschaltet.

Für eine Begleitstudie zum Thema "Fahren mit Assistenz" sucht das Projektteam noch Probanden aus Stuttgart und Umgebung. In dieser sollen speziell die Assistenten ACC (Adaptive Cruise Control) oder Distronic® und eine Spurverlassenswarnung unter die Lupe genommen werden. ACC oder Distronic® ist zurzeit optional für folgende Fahrzeugtypen erhältlich: Audi A6/A8, BMW 5er/6er/7er, Jaguar S-Type, Mercedes E- und S-Klasse. Ein Spurhalteassistent ist für die Citroen-Modelle C4 und C5 erhältlich. Gesucht werden also speziell Fahrer dieser Fahrzeugtypen. Eine entsprechende Vergütung ist vorgesehen. Interessierte, die in Kürze ein Fahrzeug mit derartigen Assistenzsystemen fahren werden oder seit kurzem fahren, können direkt über das Internet unter www.he.iao.fraunhofer.de/studie_fas_05_2005.php Kontakt aufnehmen.

| idw
Weitere Informationen:
http://www.iao.fhg.de/

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