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Energiesparendes Bauen wird wichtiger Klimaschutzfaktor

12.11.2004


Das "Paul Schnitker-Haus - Demonstrationszentrum Bau und Energie" der Handwerkskammer Münster wurde kürzlich zum 44. Leitprojekt der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW ernannt.

Damit steht das Zentrum in einer Reihe mit so bekannten Projekten wie der Solarfabrik Gelsenkirchen, der Akademie Mont Cenis in Herne oder den "50 Solarsiedlungen in NRW". Das in Deutschland einmalige Zentrum informiert Architekten, Bauherren und Handwerker mit einer Fülle von anschaulichen Beispielen über nachhaltiges Bauen. Schwerpunkte sind das Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen sowie das solare Bauen, das energiesparende Bauen und die Haus-Versorgungstechnik. Auf rund 600 m? wird die unterschiedliche Nutzung erneuerbarer Energien in Verbindung mit Baumaterialien und ­konstruktionen demonstriert. Mehr als 500 Messfühler des Fraunhofer Institutes für Bauphysik machen die Funktion der Gebäude und den erheblich reduzierten Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen deutlich und praktisch erfahrbar. Das Zentrum wurde in nur 19 Monaten fertig gestellt. Die Baukosten von rund 6 Mio. Euro wurden zu 75 Prozent durch acht Institutionen aus Bund und Land gefördert.

Projektkoordinator Dr. Andreas Müller (Telefon: 0251 / 705-1311) vom Institut für Umweltschutz der Handwerkskammer Münster: "In diesem Demonstrationszentrum wird Bildung über die Hand vermittelt. Greifen und Begreifen spielen eine immens wichtige Rolle bei Entscheidungen über Baumaterialien. So wird die Kommunikation zwischen allen Zielgruppen rund ums nachhaltige, energiesparende und hochqualitative Bauen verbessert. Mit der praxisnahen Darstellung können sich Planer und Handwerker unmittelbar ihren Eindruck verschaffen und eine gemeinsame Entscheidung über Material, Ausstattung und Qualität treffen. Das spart Zeit und Geld, nützt der Umwelt und fördert den Klimaschutz; bei Neubauten und vor allem bei Sanierungen oder Renovierungen. Darüber hinaus zeigen wir hier Ansätze für Komplettlösungen durch die direkte Vernetzung aller Baubeteiligten und für altersgerechtes Bauen."

Weitere Informationen:

Uwe H. Burghardt Landesinitiative Zukunftsenergien NRW
c/o NRW-Energieministerium
Haroldstr. 4, 40213 Düsseldorf
Tel.: 0211-86642-13, Fax: -22

Uwe H. Burghardt | Landesinit. Zukunftsenergien NRW
Weitere Informationen:
http://www.energieland.nrw.de
http://www.demozentrum-bau.de

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