Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BBSR veröffentlicht Überblick zu Praxis, Strategien und Methoden des nachhaltigen Bauens

25.01.2011
Das Thema Nachhaltigkeit ist in aller Munde und wird auch im Bauwesen angesichts des Klimawandels, steigender Energiepreise und knapper werdender Ressourcen immer wichtiger.

Ziel des nachhaltigen Bauens ist es, ein Gebäude über dessen gesamten Lebenszyklus, von der Planung bis zum Rückbau, zu optimieren: Umweltbelastungen werden verringert, der Energie- und Ressourcenverbrauch wird minimiert und die Gesamtwirtschaftlichkeit verbessert. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellt nun in einer Informationsbroschüre Strategien, Methoden und Praxis des nachhaltigen Bauens vor.

Schwerpunkte sind der Leitfaden Nachhaltiges Bauen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) und das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Büro- und Verwaltungsgebäude des Bundes (BNB). Darüber hinaus gibt das Heft neben Erfahrungsberichten aus der Praxis zahlreiche Hinweise auf Arbeitshilfen, Werkzeuge und Recherchequellen zum nachhaltigen Bauen. Dazu zählen etwa das Internetportal http://www.nachhaltigesbauen.de des BMVBS sowie die Baustoffdatenbanken WECOBIS und Ökobau.dat.

Der im Jahr 2001 erstmals erschienene Leitfaden Nachhaltiges Bauen ist eine Arbeitshilfe für Planung, Bau und Nutzung von Liegenschaften und Gebäuden. Für den Bund in seiner Eigenschaft als Bauherr ist er verpflichtend. Die Handlungsanleitung wirkt jedoch weit über Bauvorhaben des Bundes hinaus. Der aktualisierte Leitfaden tritt für die Bundesbauverwaltung gemeinsam mit dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen in Kraft. Das wissenschaftlich fundierte Zertifizierungssystem ermöglicht eine objektiv nachvollziehbare Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden. In einer Pilotphase wurden unter anderem das Umweltbundesamt in Dessau, die Kreisverwaltung in Eberswalde sowie das Hauptzollamt in Rosenheim zertifiziert. Das Heft stellt diese Musterbeispiele nachhaltigen Bauens vor.

Die Veröffentlichung ist in der Reihe BBSR-Berichte KOMPAKT erschienen und kann kostenfrei per E-Mail an nachhaltiges-bauen@bbr.bund.de angefordert oder auf der Website des BBSR heruntergeladen werden.

Kontakt:
Christian Schlag, Stab Wissenschaftliche Dienste, Telefon +49 22899 401-3400 christian.schlag@bbr.bund.de
Fachliche Ansprechpartner:
Andreas Rietz, Referat Nachhaltiges Bauen, Telefon +49 3018 401-3400
E-Mail: andreas.rietz@bbr.bund.de
Julia Müller, Referat Nachhaltiges Bauen, Telefon +49 3018 401-3407
E-Mail: julia.mueller@bbr.bund.de
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

Christian Schlag | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbr.bund.de
http://www.nachhaltigesbauen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht EU-Forschungsprojekt INNOVIP: Neue Technologien für langlebige und kostengünstige Vakuumdämmplatten
22.02.2017 | Bayerische Forschungsallianz GmbH

nachricht Modernes Architektenhaus mit landestypischen Design-Elementen
15.02.2017 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie