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Pflanzen aus biologischem Anbau werden sicherer

17.03.2006
Mit der verstärkten Nachfrage nach Produkten aus biologischem Anbau steigt in der EU auch die Notwendigkeit strenger Kontrollen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit.

Unter der Schirmherrschaft des LIFE QUALITY-Programms konzentrierte man sich in Rahmen des EU-finanzierten Projekts SAFE ORGANIC VEGETAB auf die Minimierung der Gefahr durch Pilzverunreinigungen bei Produkten aus biologischem Anbau. Ziel war es, Methoden zur sofortigen Feststellung und Rückverfolgung von Verschmutzungen in der Nahrungskette und zum vollständigen Ausschluss aller Risikofaktoren zu entwickeln.

Kernpunkte des Projekts waren der biologische Anbau von Karotten und die Gefahr durch eine verbreitete Pilzerkrankung bei Karotten, die Alternaria-Blattbräune. Karottenpflanzen sind anfällig für eine Reihe von Toxinen der Alternaria-Art, wie Alternaria alternata und Alternaria radicina. Diese Toxine enthalten unter anderem Radicinin, Altertoxin I und Alternariolmethylether.

Forscher des italienischen CNR-Instituts für Wissenschaft und Pflanzenproduktion (ISPA) beschäftigten sich mit der Entwicklung neuer Erkennungstechnologien für eine Reihe von Alternaria-Toxinen bei Karoten. Die Toxine wurden auf Basis der Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) unter Verwendung einer angesäuerten Mischung aus Wasser, Methanol und Acetonitril extrahiert.

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Diese neuartige Methode der Chromatographie kann bei karottenhaltigen Produkten wie Pürees, Puddings und Babynahrung angewendet werden. Weltweit kann diese in Forschungslaboratorien zur genauen und sofortigen Erkennung selbst geringer Mengen von Alternaria-Toxinen genutzt werden.

Michele Solfrizzo | ctm
Weitere Informationen:
http://www.ispa.cnr.it/

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