Neue Studien zum Innovationssystem erschienen

Zusammen mit dem Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung (NIW) unterstützt das DZHW die EFI jährlich mit Daten zur Hochschulbildung, zur beruflichen Aus- und Weiterbildung von Arbeitnehmer(inne)n sowie zur Qualifikationsstruktur der Erwerbstätigen.

Die vom DZHW aufbereiteten Kennwerte aus dem Hochschulbereich geben Auskunft über Studienberechtigte, Studienanfänger(innen)-, Absolvent(inn)en und Promovierte. Die Indikatoren werden – soweit möglich – in international vergleichender Perspektive berichtet.

Ein Schwerpunkt liegt auf den für Forschung und Innovation besonders relevanten MINT-Fächern. Im Berichtsjahr 2014 wurde in Kooperation mit dem Sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitut an der Universität Göttingen (SOFI) zusätzlich analysiert, in welcher Weise sich das Verhältnis von Hochschulbildung und Berufsausbildung vor dem Hintergrund von demografischem Wandel und der Studienstrukturreform verändert und welche Auswirkungen dies auf das deutsche Produktions- und Innovationsmodell haben kann.

Die EFI wurde 2006 eingerichtet und leistet wissenschaftliche Politikberatung für die Bundesregierung. Sie legt regelmäßig Gutachten und Empfehlungen zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vor.

Ihr Vorsitzender ist Prof. Dietmar Harhoff, Direktor am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb sowie Leiter des Munich Center for Innovation and Entrepreneurship Research (MCIER).

http://www.e-fi.de/fileadmin/Innovationsstudien_2014/StuDIS_1_2014.pdf Der Bericht des DZHW ist als Studie zum deutschen Innovationssystem Nr. 1-2014 erschienen und ab sofort zum kostenfreien Download verfügbar

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Dr. André Donk idw - Informationsdienst Wissenschaft

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