Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

REACH-Kongress 2012: Bilanz über fünf Jahre REACH

15.11.2012
Berlin „Fünf Jahre REACH – Erfahrungen und Ausblick“ lautet der Titel des „REACH-Kongresses 2012“, der am 3. und 4. Dezember im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Berlin stattfindet.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitmedizin (BAuA) laden zu einem Erfahrungsaustausch rund um das neue europäische Chemikalienrecht ein. Beteiligte und Betroffene blicken auf die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zurück und geben Ausblicke auf künftige Entwicklungen.

Die REACH-Verordnung trat am 1. Juni 2007 in Kraft. Sie soll Mensch und Umwelt besser vor schädlichen Wirkungen von Chemikalien schützen. Gleichzeitig will die Europäische Union mit der Verordnung die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovation stärken. Im Jahr 2012 ist die Europäische Kommission verpflichtet, einen Bericht zur Anwendung von REACH vorzulegen. Darin greift sie unter anderem Themen wie den Geltungsbereich der Verordnung sowie eine Überprüfung der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) auf.

Der „REACH-Kongress 2012“ gibt allen in Deutschland Beteiligten wie Wirtschafts-, Umwelt- und Verbraucherverbänden sowie den Behörden die Möglichkeit, über ihre Erfahrungen mit den REACH-Verfahren zu berichten und Vorschläge zur Weiterentwicklung einzubringen. Das BMU will diese Informationen nutzen, um eine deutsche Position zu entwickeln und eine weitere, erfolgreiche Umsetzung der Verordnung zu fördern.

Angesprochen sind Vertreter von Verbänden der Wirtschaft, von Umwelt- und Verbraucherverbänden sowie der zuständigen Bundes- und Landesbehörden.

Das gesamte Programm der Veranstaltung steht unter www.baua.de/termine. Für die Veranstaltung wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Die Anmeldefrist läuft am 23. November ab. Weitere Informationen und Anmeldung bei Elfi Maßmann, Tel.: 0231 90 71 2555, E-Mail: chemg@baua.bund.de.

Informationen zu REACH gibt es im Internetangebot des REACH-CLP Helpdesks der Bundesbehörden unter der Adresse http://www.reach-clp-helpdesk.de

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de
http://www.baua.de/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2012/12.03-REACH.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht HTW Berlin richtet im September die 30. EnviroInfo aus
23.08.2016 | Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

nachricht micro photonics mit Kurs auf Premiere in Berlin
22.08.2016 | Messe Berlin GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neues DFKI-Projekt SELFIE schlägt innovativen Weg in der Verifikation cyber-physischer Systeme ein

Vor der Markteinführung müssen neue Computersysteme auf ihre Korrektheit überprüft werden. Jedoch ist eine vollständige Verifikation aufgrund der Komplexität heutiger Rechner aus Zeitgründen oft nicht möglich. Im nun gestarteten Projekt SELFIE verfolgt der Forschungsbereich Cyber-Physical Systems des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) unter Leitung von Prof. Dr. Rolf Drechsler einen grundlegend neuen Ansatz, der es Systemen ermöglicht, sich nach der Produktion und Auslieferung selbst zu verifizieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Vorhaben über drei Jahre mit einer Fördersumme von 1,4 Millionen Euro.

In den letzten Jahrzehnten wurden enorme Fortschritte in der Computertechnik erzielt. Ergebnis dieser Entwicklung sind eingebettete und cyber-physische...

Im Focus: „Künstliches Atom“ in Graphen-Schicht

Elektronen offenbaren ihre Quanteneigenschaften, wenn man sie in engen Bereichen gefangen hält. Ein Forschungsteam mit TU Wien-Beteiligung baut Elektronen-Gefängnisse in Graphen.

Wenn man Elektronen in einem engen Gefängnis einsperrt, dann benehmen sie sich ganz anders als im freien Raum. Ähnlich wie die Elektronen in einem Atom können...

Im Focus: X-ray optics on a chip

Waveguides are widely used for filtering, confining, guiding, coupling or splitting beams of visible light. However, creating waveguides that could do the same for X-rays has posed tremendous challenges in fabrication, so they are still only in an early stage of development.

In the latest issue of Acta Crystallographica Section A: Foundations and Advances , Sarah Hoffmann-Urlaub and Tim Salditt report the fabrication and testing of...

Im Focus: Quanten-Jonglieren mit freien Elektronen

Göttinger Wissenschaftler manipulieren Quantenzustand freier Elektronen mit Lichtfeldern

In der klassischen Physik kann ein Elektron nur eine einzige, bestimmte Geschwindigkeit annehmen. Quantenmechanisch ist es jedoch möglich, dass es sich in...

Im Focus: Nanopelz gegen die Ölpest

Einige Schwimmfarne können in kurzer Zeit große Mengen Öl aufnehmen, denn ihre Blätter sind zugleich stark wasserabstoßend und in hohem Maße ölabsorbierend. Eine Forschergruppe des KIT hat gemeinsam mit Kollegen der Universität Bonn herausgefunden, dass die Wasserpflanze die ölbindende Eigenschaft der haarähnlichen Mikrostruktur ihrer Blattoberfläche verdankt. Sie dient nun als Vorbild, um das Material Nanofur weiterzuentwickeln, das Ölverschmutzungen umweltfreundlich beseitigen soll. (DOI: 10.1088/1748-3190/11/5/056003)

Beschädigte Pipelines, Tankerhavarien und Unfälle auf Förderplattformen können Wasserflächen mit Roh- oder Mineralöl verschmutzen. Herkömmliche Verfahren zum...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

HTW Berlin richtet im September die 30. EnviroInfo aus

23.08.2016 | Veranstaltungen

micro photonics mit Kurs auf Premiere in Berlin

22.08.2016 | Veranstaltungen

„BirdNumbers 2016“ - 300 Ornithologen kommen zu internationaler Tagung an die Uni Halle

22.08.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mit Kristallen regenerativ Wasserstoff erzeugen

23.08.2016 | Energie und Elektrotechnik

Signalübertragung zielgenau steuern: Neue Erkenntnisse für künftige Therapieansätze

23.08.2016 | Biowissenschaften Chemie

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Anstieg des Welthandels setzt sich fort

23.08.2016 | Wirtschaft Finanzen