Das Mobilitätsverhalten der Zukunft: Nicht weniger unterwegs – sondern intelligenter?

Unser Bild von der Mobilität muss und wird sich wandeln: Veränderte Rahmenbedingungen wie die sog. Energiewende, notwendige Klimaschutzanpassungen und der demografische Wandel stellen die Verkehrssysteme vor neue Herausforderungen. Neue technische Optionen erweitern die Handlungsspielräume aller Verkehrsteilnehmer.

Vernetzung und Unterstützung durch Informations- und Kommunikationstechnologien erweitern die Wahlmöglichkeiten. Auch das Aufkommen der Elektromobilität wirft neue Fragen auf. Ist diese technologische Option „Heilsbringer“ oder „Wolf im Schafspelz“ bei der Lösung künftiger (städtischer) Verkehrsprobleme?

Individuelle Mobilität wird also komplexer, spontaner, situationsabhängiger und leichter handhabbar. Diese Alltagsanforderungen verlangen zeitgemäße Mobilitätskonzepte für den Individual- wie für den Wirtschafts- und Güterverkehr.

Zukünftig ist folglich von vielfältigen Veränderungen auszugehen: bei den mobilitäts- und verkehrsmittelbezogenen Präferenzen, den Verkehrsmittelausstattungen, der Verkehrsmittelwahl und den Wegemustern. Die skizzierten Entwicklungen sollen vor dem Hintergrund der städtischen und regionalen Perspektive analysiert werden. Auf der Grundlage empirischer Befunde und von Erfahrungsberichten aus den Städten und Regionen stehen dabei folgende Aspekte im Vordergrund:

– Veränderte Rahmenbedingungen – Welche Anforderungen muss zukünftige Mobilität erfüllen? Wie lässt sich nachhaltiger Stadtverkehr realisieren?

– Erweiterte Optionen durch technologischen Fortschritt – Wie wirken sich soziale Netzwerke und mobile Kommunikationsformen auf das individuelle Mobilitätsverhalten aus? Welche Chancen und Risiken birgt die Elektromobilität für den städtischen Verkehr?

– Wertewandel und individuelles Verkehrsverhalten – Schwindet tatsächlich die Dominanz des Automobils? Wie können Städte und Verkehrsbetriebe auf veränderte Anforderungen reagieren?

Leitung:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann, Dipl.-Geogr. Anne Klein-Hitpaß, Deutsches Institut für Urbanistik
Teilnehmerkreis:
Verwaltungsspitzen; Ratsmitglieder; Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Umwelt- und Klimaschutz
Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Zimmerstr. 13-15
10969 Berlin
Ansprechpartnerin/Fragen zur Veranstaltung:
Bettina Leute
Tel.: 030/39001-148
Fax: 030/39001-268
E-Mail: leute@difu.de
Weitere Informationen:
http://www.difu.de/presse/2012-11-15/das-mobilitaetsverhalten-der-zukunft-nicht-weniger.html
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut – mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) – bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
Pressekontakte:
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zimmerstraße 15
10969 Berlin
Telefon: 030/39001-208/-209
Telefax: 030/39001-130
E-Mail: wenke-thiem@difu.de
Internet: www.difu.de
Facebook: www.facebook.com/difu.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Das Auto als rollender Supercomputer

Moderne Autos sind mit Elektronik vollgepackt. Das Management der vielen Rechner und Assistenzsysteme ist komplex, zudem erhöhen die Kabelbäume das Gewicht der Fahrzeuge. Fraunhofer-Forschende arbeiten im Verbundprojekt CeCaS an einer…

Digitaler Zwilling für flexible Postsendungen

Biegeschlaffe Postsendungen mit flexibler Verpackung – sogenannte „Polybags“ – stellen Logistiker bei der automatischen Sortierung vor Probleme. Dank moderner Simulationsmethoden gibt es dafür nun eine breit anwendbare Lösung. Wer online…

Klebstoffe aus Federn

Klebstoffe beruhen fast immer auf fossilen Rohstoffen wie Erdöl. Fraunhofer-Forschende haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem der biobasierte Rohstoff Keratin erschlossen wird. Die leistungsfähige Protein-Verbindung ist beispielsweise in Hühnerfedern…

Partner & Förderer