Last call: Journalisten-Seminar 17. und 18. November 2010: Klimawandel, Hunger, Flüchtlingsströme

Neun Experten von der Universität Hohenheim und anderen deutschen Forschungsinstitutionen, Hintergrundgespräche mit Agrarforschern und Journalisten aus betroffenen Gebieten Afrikas:

Kurz vor der Vertragsstaatenkonferenz zur UN-Klimarahmenkonvention in Cancún (Mexiko) bietet der Journalistenworkshop Hintergrundwissen zu einem der größten Probleme der Menschheit: Klimawandel, Landwirtschaft und globale Ernährungssicherung.

Bewerbung noch bis zum Freitag, 29. Oktober möglich.

Nähere Informationen unter http://www.uni-hohenheim.de/journalistenseminar

Drei Themenblöcke vermitteln wichtiges Hintergrundwissen:

– Klimaflüchtlinge und Landwirtschaft – was kommt auf uns zu und wie reagiert die Politik?

– Anpassung und knappe Ressourcen: Helfen regionale Klimamodelle auf dem Weg zu ressourceneffizienten Anpassungsstrategien?

– Mehr und nachhaltiger produzieren – geht das?

Referenten aus unterschiedlichen Fachgebieten liefern unabhängige und vielschichtige Einsichten und stellen sich der Diskussion:

– Dr. Koko Warner, Institut für Environment and Human Security, United Nations University, Bonn

– Prof. Dr. Manfred Zeller, Institut für Agrar- und Sozialökonomie in den Tropen und Subtropen, Universität Hohenheim

– Prof. Felix Ekardt, Forschungsgruppe Nachhaltigkeit und Klimapolitik, Universität Rostock

– Prof. Dr. Streck, Institut für Bodenkunde und Standortslehre, Universität Hohenheim

– Prof. Dr. Wulfmeyer , Institut für Physik und Meteorologie, Universität Hohenheim

– Prof. Dr. Folkhard Asch, Institut für Pflanzenproduktion und Agrarökologie in den Tropen und Subtropen, Universität Hohenheim

– Prof. Manfred Stock, Institut für Klimafolgenforschung, Potsdam

– PD Dr. Brigitte Kaufmann, Deutsches Institut für Tropische und Subtropische Landwirtschaft, Kassel

– Dr. Karin Gaesing Institut für Raumplanung, Universität Dortmund

Der Workshop beginnt am Abend des 17. November mit Dinner im Hohenheimer Schloss und Dinner-Speech des kenianischen Journalisten Ochieng Ogoda, Preisträger des Reuters-IUCN Award for Excellence in Environmental Reporting.

Ermöglicht wird die Veranstaltung durch die Förderung der Robert Bosch Stiftung.

Media Contact

Florian Klebs idw

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