Forschungsworkshop „Dibogs“ beleuchtete aktuelle Fragen der Gesundheitsökonomie

Die Wilhelm Löhe Hochschule (Prof. Jürgen Zerth) war Gastgeber des Forschungsworkshop „Dibogs“, der insbesondere für jüngere Wissenschaftler (Promotionsphase) als auch für Post-Doktoranden der Gesundheitsökonomie vor 10 Jahren von damaligen Nachwuchswissenschaftlern gegründet wurde.

Am Dibogs 2014 nahmen 18 Wissenschaftler aus unterschiedlichen Orten Deutschland sich zwei Tage Zeit, um insgesamt acht unterschiedliche Papiere zu verschiedenen Fragestellungen etwa von „Beitragsrückerstattungen in der Krankenversicherung“, „Qualitätsreaktionen bei veröffentlichten Pflegenoten“ oder „Zahlungsbereitschaftsmessungen zur Ausgestaltung des Pflegeversicherungsschutzes“ zu diskutieren.

Beispielsweise konnte bei der Diskussion über die Effekte der Veröffentlichung von Pflegenoten einerseits empirisch gezeigt werden, dass die Publikationspflicht Qualitätsanstrengungen von Pflegeanbietern deutlich befördert haben, aber gerade auch die „Tunneleffekte“ in der Berichterstattung und die fehlende Auseinandersetzung um Ergebnisqualitätsmerkmale weiteren Diskussionsbedarf offenlegen.

Im Dibogs-Workshop werden in einem Call for Paper Wissenschaftler aufgefordert, Diskussionspapiere oder auch Papiere „work in progress“ zur Diskussion zustellen und zwar dergestalt, dass jeweils ein Koreferat das Papier vorstellt, einordnet und die Diskussion eröffnet.

Dabei hat sich das Ziel der Dibogs-Gründer – u. a. Prof. Björn Kuchinke (Uni Weimar) und Prof. Jürgen Zerth (WLH) – einen Raum für konstruktive, zielführende und faire Diskussionen zu eröffnen über die letzten 10 Jahre erhalten.

Die gegenwärtige Organisationsriege des Dibogs, Prof. Andreas Schmid (Uni Bayreuth), Prof. Annika Herr (Uni Düsseldorf) und Dr. Laura Birg (Uni Goettingen) konnten ein erfolgreiches Fazit des Workshopes konstatieren und bereits zum nächsten Dibogs-Workshop zur gleichen Zeit, voraussichtlich in Bielefeld, einladen.

Media Contact

Dr. Sabine König idw - Informationsdienst Wissenschaft

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