Höchste Salznebelbeständigkeit für hermetische Glas-Metall-Gehäuse

Links: Ein bislang bekanntes Problem: Nach der 24-stündigen Salznebelprüfung kann Korrosion auftreten, welche bei Biegebelastung zum Abbrechen der Kontaktstifte führen kann. Rechts: Kein Anzeichen von Korrosion: Durch eine neue Spezialbeschichtung können hermetische Glas-Metall-Gehäuse von SCHOTT mit höchster Salznebelbeständigkeit gefertigt werden. Das Bild zeigt ein Gehäuse nach 24 Stunden Salznebeltest. Bild: SCHOTT

SCHOTT hat eine besondere Beschichtung entwickelt, durch die die Salznebel-Anforderungen der Industrie an Hybridgehäuse übertroffen werden können. Sie schützt Glas-Metall-Gehäuse selbst nach 24-stündigen Salznebeltests beständig vor Korrosion und verbessert so die Zuverlässigkeit der hermetischen Packages.

Die Spezialbeschichtung ist insbesondere für Anwendungen mit besonders rauen Umgebungsbedingungen relevant, wie beispielsweise Luft- und Raumfahrt-Anwendungen.

SCHOTT stellt sein Produktportfolio an Gehäusen und Durchführungen von 8. bis 10. September 2015 auf der European Microwave Week in Paris aus (Stand 228).

Um diesen hohen Korrosionsschutz zu erreichen, kommen korrosionsresistente Materialen zum Einsatz. Die Packages sind dauerhaft geschützt, denn selbst beim Abbrechen von Teilen des Glasmantels werden nur beschichtete Stellen freigelegt. Mit der ab sofort verfügbaren Beschichtung weisen die Gehäuse selbst nach äußerst aggressiven 24-stündigen Salznebeltests höchste Korrosionsbeständigkeit auf.

„Das Besondere unserer Lösung ist, dass der Korrosionsschutz die mechanische Integrität des Glas-Metall-Verbunds in keinerlei Weise beeinträchtigt“, bestätigt Robert Hettler, Leiter R&D Opto-Electronics von SCHOTT Electronic Packaging.

Hermetisch dichte Hybrid-Gehäuse in Glas-Metall-Technologie kommen in zahlreichen Anwendungen zur Verkapselung von Multi-Chip-Modulen zum Einsatz. Von Sensoren über Komponenten für Mess- oder Steuerelektronik bis hin zu Mikroprozessoren. Diese werden beispielweise in der Luftfahrt für Radaranwendungen, Laser-Warner-Systeme oder DC/DC-Konverter eingesetzt.

Spezialglaskompetenz und langjährige Erfahrung in der Glas-Metall-Verschmelzung

Die besondere Herausforderung bei der Herstellung solcher Mikroelektronik-Gehäuse liegt darin, Glas und Metall dauerhaft miteinander zu verschmelzen. Denn aufgrund der typischerweise unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten müssen alle Materialien perfekt aufeinander abgestimmt werden. “Wir verfügen über jahrelange Erfahrung in der Beratung unserer Kunden und können die beste Technologie sowie leistungsfähige Materialkombinationen empfehlen und auch liefern. Wir nutzen dazu unser Wissen über Metalle, Gehäusedesigns, Glasherstellung und -verarbeitung sowie Einschmelz- und Löttechnologien”, so Hettler.

130 Jahre Erfahrung im Gebiet der Spezialgläser und mehr als 70 Jahre in der Herstellung hermetisch versiegelter Gehäuse und Durchführungen fließen in die Entwicklung und Produktion neuer Produkte bei SCHOTT Electronic Packaging ein.

Vielzahl an Gehäusedesigns nach Kundenwunsch möglich

Das Angebot an hermetischen Gehäusen, die SCHOTT für seine Kunden gemäß Spezialanforderungen fertigt, reicht von TO-Header und Kappen über mikroelektronische Gehäuse mit Glas-Metall- oder Keramik-Metall-Technologie bis hin zu vollkeramischen Gehäusen. Die Bandbreite zeichnet sich durch die Vielzahl der eingesetzten Materialien und Designs aus.

Weitere Informationen:
http://www.schott.com/epackaging/german/opto/micro_electronic/index.html

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ÜBER SCHOTT

SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von 1,87 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr.

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