3M stellt nicht-invasive Körperkerntemperatur-Überwachung vor

Das 3M SpotOn System zur Bestimmung der Körperkerntemperatur birgt im Gegensatz zu invasiven Methoden keine Verletzungsrisiken und bietet hohen Patientenkomfort. Foto: 3M<br>

Eine nicht-invasive Methode für die gesamte perioperative Temperatur-Überwachung stellt 3M Medica auf der DGKJ-Jahrestagung vom 12.-15.9. in Düsseldorf vor. Das 3M SpotOn System ermittelt die Körperkerntemperatur durch Bildung eines isothermen Tunnels unter einem Sensor an der Stirn des Patienten. Eine Kontrolleinheit zeigt die Messdaten und den Verlauf kontinuierlich an.

Das Funktionsprinzip des 3M SpotOn Systems basiert auf der spezifischen Konstruktion des Sensors: Durch seine Zweifach-Isolierung verhindert er Wärmeverluste an die Umgebung und baut innerhalb weniger Minuten von der Hautoberfläche auf der Stirn des Patienten einen isothermen Tunnel auf, der die transkutane Bestimmung der Körperkerntemperatur ermöglicht. Eine Studie der Cleveland Clinic, Ohio/USA an herzchirurgischen Patienten bewertet das 3M SpotOn System als präzise und zuverlässige Methode zur Temperatur-Überwachung. Der Vergleich mit simultanen Messungen über einen Pulmonar-Arterienkatheter ergab Abweichungen von weniger als 0,23 °C. [1]

Anwendung und Vorteile

Der Einmal-Sensor wird präoperativ an der Stirn des Patienten angebracht und verbleibt dort bei Bedarf bis zur postoperativen Phase. Er wird zur Temperatur-Überwachung per Kabel mit der Kontrolleinheit verbunden. Diese zeigt auf dem Monitor kontinuierlich die Messwerte digital an und stellt zusätzlich den Verlauf dar. Dazu hält der im Sensor integrierte Chip in Fünf-Minuten-Intervallen die jeweilige Durchschnittstemperatur fest und speichert sie während eines Zeitraums von zwei Stunden. Bei Messungen über mehr als zwei Stunden werden die ältesten Werte überschrieben.

Das durchgängige perioperative Temperatur-Monitoring mit einem System hat neben der Effizienz durch die einfache Handhabung den Vorteil des direkten Vergleichs. So werden der mit den üblichen Messmethoden verbundene Methodenwechsel, der entsprechende Aufwand sowie potenzielle Fehlerquellen vermieden. Zudem birgt die Körperkerntemperatur-Bestimmung mit dem 3M SpotOn System im Gegensatz zu invasiven Methoden keine Verletzungsrisiken und bietet hohen Patientenkomfort. Durch den Einweg-Sensor werden mögliche Kontaminationen verhindert. Das 3M SpotOn System ist mit allen Patientenmonitoren mit YSI-400-Schnittstelle kompatibel.

Unbeabsichtigte Hypothermien verhindern

Die Entwicklung des 3M SpotOn Systems ist Teil des Wärmemanagement-Konzepts von 3M, mit dem die perioperative Normothermie der Patienten sichergestellt und unbeabsichtigte Hypothermien verhindert werden können. Das 3M Bair Hugger Konvektionssystem besteht aus einer Wärmeeinheit und Wärmedecken in 25 Varianten für unterschiedliche Einsatzbereiche und Eingriffe, das 3M Bair Paws System wurde insbesondere für das Pre-warming entwickelt, und das 3M Ranger System erlaubt die Blut- und Flüssigkeitserwärmung.

Literatur:
1. Eshraghi, Y., Sessler, D. I.: Exploratory Method-Comparison Evaluation of a Disposable Non-Invasive Zero Heat Flow Thermometry System. 2012 American Society of Anesthesiologists Annual meeting. A63.

50.000 Produkte, 25.000 Patente. Wie macht 3M das?
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Über 3M
3M beherrscht die Kunst, zündende Ideen in Tausende von einfallsreichen Produkten umzusetzen – kurz: ein Innovationsunternehmen, welches ständig Neues erfindet. Die einzigartige Kultur der kreativen Zusammenarbeit stellt eine unerschöpfliche Quelle für leistungsstarke Technologien dar, die das Leben besser machen. Bei einem Umsatz von fast 30 Mrd. US-Dollar beschäftigt 3M weltweit etwa 88.000 Menschen und hat Niederlassungen in mehr als 70 Ländern.

3M, SpotOn, Bair Hugger, Bair Paws und Ranger sind Marken der 3M Company.

Kundenkontakt:
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Fax: 02131 – 14 12 4358
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Weitere Informationen:

http://www.3M.de

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