Computeranimationen für Filme, Spiele und Events – Berlin und Brandenburg suchen die besten Projektideen

Die Bewerber für den „Visual Effects“-Förderwettbewerb stehen fest: Am 28. Februar lief die Teilnahmefrist ab, jetzt berät die Jury, welche der zwölf eingereichten Beiträge preiswürdig sind.

Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Wettbewerb findet unter Federführung der Landesinitiative Projekt Zukunft statt und ist der erste, der im Rahmen der Initiative „Berlin – Made to Create“ länderübergreifend mit Brandenburg organisiert wird.

Er hat zum Ziel, Projekte aus den Bereichen Film, Games, Kino und Events zu unterstützen. Die Gewinner werden im Anschluss an die Jurysitzung Ende April bekannt gegeben.

Die „Oscars“ wurden gerade verliehen, auf die Gewinner des „Visual Effects“-Wettbewerbs muss die Branche noch etwas warten: Denn nun läuft das aufwändige Verfahren, nach dem die insgesamt zwölf eingereichten Projekte innovativer computeranimierter visueller Effekte aus Berlin und Brandenburg bewertet werden. Dabei wird jeder Beitrag von jeweils einem Gutachter und einem Branchenexperten fachlich beurteilt. In der Jury sitzen u. a. Vertreter der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf, des Fraunhofer Instituts für offene Kommunikationssysteme FOKUS und der UdK.
Sie überprüfen die eingereichten Ideen nach Kriterien wie Innovationsgehalt/ Originalität, Technik, Realisierbarkeit, wirtschaftliches Potential und Nachhaltigkeit.

Acht Projekte sind für den Standort Berlin geplant, zwei im Land Brandenburg, bei einem muss die Standortentscheidung noch getroffen werden. Ein weiterer Beitrag stellt ein länderübergreifendes Vorhaben zwischen einem Berliner und einem Brandenburger Partner dar. Die Chancen auf einen Preis stehen gut, werden doch die 10.000 Euro unter den drei besten Unternehmen verteilt. Auch erhalten die Partner aller positiv ausgewählten Wettbewerbsbeiträge eine Empfehlung im Rahmen der Innovationsförderung. Im vorangegangenen „Serious Games“-Wettbewerb bekam jeder dritte Projektvorschlag eine Förderzusage.

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter: www.ibb.de/visualeffects und www.berlin.de/projektzukunft/service/wettbewerbe

Über „Berlin – Made to Create“

Mit der Wettbewerbsreihe „Berlin – Made to Create“ hat die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen im Rahmen ihrer Landesinitiative Projekt Zukunft ein Förderprogramm für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und freie Berufe des Clusters Kommunikation, Medien, Kreativwirtschaft ins Leben gerufen. Der „Visual Effects“-Wettbewerb ist der zweite Aufruf im Rahmen der Wettbewerbsreihe und der erste Wettbewerb, der länderübergreifend in Berlin-Brandenburg gestartet wird. Eine weitere Ausschreibung mit dem Titel „Start your Fashion Business“ zur Unterstützung junger Modetalente wurde im Januar 2010 organisiert und läuft bis zum 30. April.

Über Projekt Zukunft
Projekt Zukunft ist die landesweite Senatsinitiative für den Strukturwandel Berlins zur Informations- und Wissensgesellschaft. Ziel ist die Entwicklung der Stadt zu einem international anerkannten, wettbewerbsfähigen und attraktiven Standort. Projekt Zukunft fördert die Zukunftsbranchen der Medien-, IT- und Kreativwirtschaft und vernetzt sie mit Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Durch Strategien, Initiativen und Projekte, Public-Private-Partnerships, Veranstaltungen, Informationskampagnen und Publikationen unterstützt Projekt Zukunft technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen und verbessert so die Rahmenbedingungen für die Wachstumsfelder der Stadt.

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