Preis für internationale Hochschulzusammenarbeit vergeben

Matschie: „Bildung in Europa muss zum weltweiten Markenzeichen werden.“

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Christoph Matschie, hat heute den „Preis für herausragende Leistungen in der internationalen Hochschulzusammenarbeit“ vergeben. Ausgezeichnet werden Professorinnen und Professoren sowie akademische Lehrerinnen und Lehrer, die sich aktiv für einen europäischen Hochschulraum einsetzen. „Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, muss die Ausbildung an deutschen Hochschulen auch im internationalen Maßstab eine Spitzenstellung einnehmen“, sagte Matschie bei seiner Laudatio. „Bildung und Forschung in Europa muss zum weltweiten Markenzeichen werden!“ Die heutige Auszeichnung solle dazu beitragen, die Öffentlichkeit stärker für eine Internationalisierung der Hochschulausbildung zu sensibilisieren und auf innovative Konzepte deutscher Hochschulen aufmerksam zu machen. Der vom BMBF gestiftete Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird seit 1991 jährlich vergeben.

Matschie wies darauf hin, dass Internationalisierung „keinesfalls eine unkritische Übernahme aller Moden“ bedeute. Voraussetzung für eine gelungene Kooperation mit dem Ausland seien die Einführung der Juniorprofessuren, integrierte Bachelor- und Masterabschlüsse und die Intensivierung auslandsorientierter Studiengänge – wichtige Maßnahmen, die die Bundesregierung seit 1998 konsequent umgesetzt hat. Matschie erklärte, den Anteil ausländischer Studierender in Deutschland auf zehn Prozent erhöhen zu wollen. Auch sei es Ziel, dass jeder fünfte Student in Deutschland künftig wenigstens einen Teil seines Studiums im Ausland verbringt. Folgende Preisträger werden geehrt:

Prof. Dr. phil. Ludwig Huber, Dr. phil Michael Schräder, beide Universität Bielefeld,
Prof. Dr. phil. Johannes Wildt, Universität Dortmund, und Prof. Dr. Michail Pewsner, Staatliche Universität Nowgorod
Prof. Dr. rer. Pol. Josef Neuert, Fachhochschule Fulda
Prof. Dr.-Ing. Michael Schmidt und Prof. Dr. rer. nat. habil. Gerhard Wiegleb, Brandenburgische Technische Universität Cottbus

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