Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BioChance: 5. Auswahlrunde erfolgreich abgeschlossen

23.10.2001


Ziel der Fördermaßnahme BioChance ist die Stärkung der deutschen Biotechnologiebranche auf ihrem Weg zu einem international wettbewerbsfähigen Wirtschaftszweig. Mit Hilfe der Förderaktivität BioChance liefert das BMBF einen aktiven Beitrag zur Schaffung und Sicherung hochwertiger Arbeitsplätze in der Biotechnologie. Hier sind besonders kleine bis mittlere Unternehmen (KMU) von zentraler Bedeutung. Im Rahmen des BioChance-Programms unterstützt das BMBF innovative Forschungs- und Entwicklungs-Projekte (FuE) junger Biotechnologie-Unternehmen, die sich durch finanziell riskante Forschungsvorhaben erfolgreich auf dem Markt etablieren müssen. Das BMBF stellt dafür insgesamt 100 Millionen Mark über einen Zeitraum von 5 Jahren zur Verfügung.



In der aktuellen 5. Auswahlrunde hat ein unabhängiger Fachgutachterkreis dem BMBF weitere acht FuE-Vorhaben aufstrebender Biotechnologie-Unternehmen mit einer beantragten Fördersumme von insgesamt rund 20 Millionen Mark zur Förderung empfohlen. Folgende Vorhaben wurden ausgewählt:

... mehr zu:
»Biotechnologie


BioVision GmbH in Hannover (peptidische Wirkstoffe gegen Diabetes)
Conaris Research Institute GmbH in Kiel und Scienion AG in Berlin (Verbundprojekt entzündungsspezifische DNA-Arrays)

Cytocentrics in Reutlingen (Patch-Clamp-Technik mit mikrostrukturierten Chips)
ESPLORA GmbH in Darmstadt (Regulatoren für die Blut-Hirn-Schranke)
Heart Biosystems GmbH in Tübingen (Neue molekularbiologische Substanzen gegen Restenosen
Helix Informatics AG in Martinsried (Bioinformatik - Integration von Laborprozessen)
IOnGen AG in Göttingen (Beeinflussung von Ionenkanälen für die Tumortherapie)
PIERIS Proteolab AG in Freising (Anticaline als neue Therapeutika)
Insgesamt wurden in der 5. Runde 49 BioChance-Anträge eingereicht, wobei der Großteil der Projekte in der sogenannten "roten Biotechnologie" angesiedelt war - also im Bereich von Medizin und Pharmazie. Die große Anzahl der eingegangenen Anträge deutet auf eine noch immer anhaltend rege Gründungsaktivität in der deutschen Biotechnologie-Szene hin. Dieser Trend wird durch die Zahlen des aktuellen Europäischen Life Sciences Report der Firma Ernst & Young bestätigt, in der Deutschland im Jahr 2000 erstmals bezüglich der Anzahl an Biotechnologie-Unternehmen in Europa an die Spitze gerückt ist. In den vorangegangenen Auswahlrunden von BioChance wurden 35 Projekte ausgewählt, die ein Fördervolumen von rund 70 Millionen Mark umfassen.

Die Einreichungsfrist für die nächste BioChance Auswahlrunde ist der 20. März 2002. Weitere Informationen zur BioChance Förderaktivität sind erhältlich beim:

Projektträger Jülich des BMBF (PTJ)
Forschungszentrum Jülich GmbH
D-52425 Jülich
Tel.: (0 24 61) 61 - 32 98
Fax: (0 24 61) 61 - 26 90
E-Mail: beo31.beo@fz-juelich.de


| BMBF
Weitere Informationen:
http://www.fz-juelich.de/ptj/foe/beobek_biotechnologie_fr.html

Weitere Berichte zu: Biotechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Stagnation des Welthandels setzt sich fort
25.09.2018 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Boom der deutschen Wirtschaft derzeit wahrscheinlicher als eine Rezession
19.09.2018 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Auf dem Weg zu maßgeschneiderten Naturstoffen

Biotechnologen entschlüsseln Struktur und Funktion von Docking Domänen bei der Biosynthese von Peptid-Wirkstoffen

Mikroorganismen bauen Naturstoffe oft wie am Fließband zusammen. Dabei spielen bestimmte Enzyme, die nicht-ribosomalen Peptid Synthetasen (NRPS), eine...

Im Focus: Größter Galaxien-Proto-Superhaufen entdeckt

Astronomen enttarnen mit dem ESO Very Large Telescope einen kosmischen Titanen, der im frühen Universum lauert

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Olga Cucciati vom Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF) Bologna hat mit dem VIMOS-Instrument am Very Large...

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Im Focus: Blauer Phosphor – jetzt erstmals vermessen und kartiert

Die Existenz von „Blauem“ Phosphor war bis vor kurzem reine Theorie: Nun konnte ein HZB-Team erstmals Proben aus blauem Phosphor an BESSY II untersuchen und über ihre elektronische Bandstruktur bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um diese exotische Phosphor-Modifikation handelt. Blauer Phosphor ist ein interessanter Kandidat für neue optoelektronische Bauelemente.

Das Element Phosphor tritt in vielerlei Gestalt auf und wechselt mit jeder neuen Modifikation auch den Katalog seiner Eigenschaften. Bisher bekannt waren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Natürlich intelligent

19.10.2018 | Veranstaltungen

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungen

11. Jenaer Lasertagung

16.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ultraleichte und belastbare HighEnd-Kunststoffe ermöglichen den energieeffizienten Verkehr

19.10.2018 | Materialwissenschaften

IMMUNOQUANT: Bessere Krebstherapien als Ziel

19.10.2018 | Biowissenschaften Chemie

Raum für Bildung: Physik völlig schwerelos

19.10.2018 | Bildung Wissenschaft

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics