Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das Heidelberg Laureate Forum: Eine Veranstaltung mit Zukunft

29.09.2016

Das 4. Heidelberg Laureate Forum (HLF), das am vergangenen Freitag mit einem festlichen Dinner im Königssaal des Heidelberger Schlosses zu Ende ging, wird nicht das letzte Forum sein. „Es wird weiterhin als Plattform des offenen, uneingeschränkten wissenschaftlichen Austauschs zwischen Laureaten und jungen Forschern dienen und wir sind davon überzeugt, dass das noch lange der Fall sein wird“, betonte Beate Spiegel, die Vorstandsvorsitzende der Heidelberg Laureate Forum Foundation (HLFF) und Geschäftsführerin der Klaus Tschira Stiftung. Was vor drei Jahren als Experiment gestartet war, hat sich inzwischen zu einer festen Größe in der Welt der Mathematik und Informatik entwickelt.

Der veranstaltenden Stiftung stehen in wissenschaftlichen Belangen künftig zwei starke Partner zur Seite: die Universität Heidelberg und das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) sind ab sofort wissenschaftliche Partner der HLFF. Die Partnerschaft wurde mit einer Vertragsunterzeichnung im Vorfeld der Eröffnungsveranstaltung des Forums besiegelt.


© Heidelberg Laureate Forum Foundation

Ein Dinner im Heidelberger Schloss war der glänzende Abschluss einer Woche voll wissenschaftlichem Austausch, intensivem Wissenstransfer und gegenseitiger Inspiration zwischen den Forschergenerationen.

Unter den Teilnehmern des Forums waren 21 Laureaten, die Träger der renommiertesten Preise in den Bereichen Mathematik und Informatik, und 200 ausgewählte Nachwuchswissenschaftler aus über 50 Nationen, die den wissenschaftlichen Beirat der Stiftung von ihren herausragenden Fähigkeiten überzeugt hatten. Ihnen bot sich die einmalige Chance, ihre wissenschaftlichen Vorbilder, die Träger des Abelpreises, der Fields-Medaille, des Nevanlinna-Preises und des ACM A.M. Turing Award, zu treffen und persönlich kennenzulernen.

Anders als bei üblichen Konferenzformaten herrscht beim HLF eine einzigartige Atmosphäre, die sowohl hochwissenschaftlichen als auch ungezwungenen Austausch zwischen den Teilnehmern anregt. Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen inspirieren zum wissenschaftlichen Dialog, während ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm die Teilnehmer dazu einlädt, ihre Gespräche auch außerhalb des Hörsaales fortzuführen.

Zu einem festen Programmpunkt hat sich inzwischen das Hot Topic entwickelt, das beim 4. HLF dem Forschungsfeld Künstliche Intelligenz (KI) gewidmet war. Moderiert von Wissenschaftsjournalist Christoph Drösser, gaben Fachexperten in Vorträgen einen Überblick über die aktuellen wissenschaftlichen Trends und Anwendungsmöglichkeiten von KI und diskutierten sowohl Chancen und zukunftsweisende Anwendungsgebiete als auch gesellschaftliche und ethische Fragen, die der Einsatz Künstlicher Intelligenz aufwirft.

Einen Ausflug in die Welt der Astronomie unternahmen die HLF-Teilnehmer bei der „Lindau Lecture“. Den Vortrag, mit dem das HLF und die Lindauer Nobelpreisträgertagung ihre Verbundenheit demonstrieren, hielt Brian Schmidt, der im Jahr 2011 den Nobelpreis für Physik erhalten hat.

Zum ersten Mal präsentierte die HLFF während der Forumswoche als Begleitprogramm, das sich auch an die Öffentlichkeit richtete, eine Ausstellung in der Alten Universität. „Konrad Zuses erste Computer“, so der Titel, zeigte den Weg von den ersten Ideen Konrad Zuses bis hin zur Entwicklung seiner Maschinen und demonstrierte die Details von Zuses frühen Computern. Nach sechs Tagen Laufzeit hatten über 1.500 Besucher die eigens für das Forum konzipierte Ausstellung gesehen.

Hintergrund
Die Stiftung Heidelberg Laureate Forum Foundation (HLFF) veranstaltet jährlich das Heidelberg Laureate Forum (HLF), eine Netzwerkveranstaltung für Mathematiker und Informatiker aus aller Welt. Das HLF findet vom 24. bis 29. September 2017 zum fünften Mal statt. Initiiert wurde das Heidelberg Laureate Forum (HLF) von der Klaus Tschira Stiftung (KTS), die Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik fördert, und dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS). Die Organisation erfolgt durch die HLFF in Zusammenarbeit mit der KTS sowie mit der Association for Computing Machinery (ACM), der International Mathematical Union (IMU) und der Norwegian Academy of Science and Letters (DNVA).

Presseanfragen
Christiane Schirok
Wylder Green
Communications
Heidelberg Laureate Forum Foundation
Schloss-Wolfsbrunnenweg 33, 69118 Heidelberg
media[at]heidelberg-laureate-forum.org
Tel.: 06221-533-382

Internet: www.heidelberg-laureate-forum.org
Facebook: www.facebook.com/HeidelbergLaureateForum
Twitter: www.twitter.com/HLForum
YouTube: www.youtube.com/LaureateForum
Science Blog: http://scilogs.spektrum.de/hlf/
Flickr: https://www.flickr.com/photos/hlforum/albums

Wylder Green | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Berichte zu: HITS HLF Informatik KTS Klaus Tschira Stiftung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten
17.08.2018 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie
16.08.2018 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

1,6 Millionen Euro für den Aufbau einer Forschungsgruppe zu Quantentechnologien

20.08.2018 | Förderungen Preise

IHP-Technologie darf in den Weltraum fliegen

20.08.2018 | Energie und Elektrotechnik

Eröffnung des neuen Produktionsgebäudes bei Heraeus Medical in Wehrheim

20.08.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics