Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

6. Handelsblatt-Konferenz: Betriebliche Altersversorgung

21.01.2005


Mit In-Kraft-Treten des Alterseinkünftegesetzes (AltEinkG) zum 1. Januar 2005 haben sich die steuerlichen und rechtlichen Vorgaben für betriebliche Altersvorsorge-Modelle geändert und die schrittweise nachgelagerte Besteuerung von Alterseinkünften begonnen. Die 6. Handelsblatt-Jahrestagung „Betriebliche Altersversorgung“ (7. bis 9. März 2005, Berlin) greift die Auswirkungen des AltEinkG für die Versicherungswirtschaft sowie Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf und stellt die weiteren soziopolitischen, gesetzlichen und steuerlichen Entwicklungen im betrieblichen Vorsorgemanagement zur Diskussion.


Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup (Technische Universität Darmstadt) zeigt den möglichen Weg der gesetzlichen Rente zur Basissicherung auf. Die Zukunft der kapitalgedeckten Altersvorsorge sowie weitere Perspektiven für die betriebliche Altersversorgung (bAV) beschreibt Staatssekretär Volker Halsch (Bundesministerium der Finanzen). Die Impulse, die auf europäischer Ebene durch die EU-Pensionsfondsrichtlinie auf die Alterversorgung wirken, erläutert Reinhard Laars (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht)

Christine Harder-Buschner (Bundesministerium der Finanzen) erläutert die Neuerungen und weiteren Änderungspotenziale des AltEinkG. Rund 4300 Euro können seit dem 1. Januar 2005 bei Betriebsrenten steuerfrei angespart werden. Direktversicherungen partizipieren von dieser Regelung ebenso wie Pensionskassen und -fonds. Kapitalbildende Lebensversicherungen sind gegenüber anderen Kapitalanlageformen nicht weiter steuerlich begünstigt, so dass immer mehr Versicherer ihre Produkte den neuen Anforderungen anpassen und zunehmend betriebliche Vorsorgeprodukte anbieten.


Wie sich Lebensversicherer nach dem AltEinkG im Markt positionieren können, erläutern Dr. Michael Hessling (Allianz Lebensversicherungs AG) und Dr. Martin Wagener (Gothaer Lebensversicherung AG). Der Gothaer-Vorstand stellt zu den neuen Regelungen fest: „Die betriebliche Altersvorsorgung ist durch die Reformen noch weiter gestärkt worden. Nur ist sie leider immer noch zu kompliziert.“ Wagener schlägt eine Reduzierung der fünf Durchführungswege vor, um die bAV noch weiter zu vereinfachen.

Auf die unternehmerischen Risiken der bAV für die Unternehmen geht Dr. Marco S. Arteaga (Mercer Human Resource Consulting GmbH) ein. Er macht eine Neugewichtung der unternehmensinternen Interessen an der bAV aus: „Stand früher die Attraktivität der Versorgungsleistungen im Vordergrund, so sind es heute die mit den Pensionsverpflichtungen einhergehenden Risiken, die für Human Resource- und Finanzmanagement der Unternehmen besondere Relevanz haben“. Für Arteaga sind „nicht eingeplante Erhöhungen der Verbindlichkeiten, volatile Finanzierungskosten und Unterdeckung der Versorgungsverpflichtungen wesentliche Risiken, die Unternehmen in erhebliche Schwierigkeiten mit Kapitalgebern und Anteilseignern bringen können.“

Wie die Gestaltung zeitgemäßer Betriebsrenten-Konzepte in den Unternehmen aussieht, beschreiben unter anderem Michael Weinholzer (RWE Systems AG) und Peter Müsken (GEW RheinEnergie AG). Die Möglichkeiten von Lebenszeitenkonten als „sechsten“ bAV-Durchführungsweg zeigt Thomas Ehm (Airbus Deutschland GmbH) auf.

Die Auswirkungen der Deregulierung von Pensionskassen ist das Thema von Joachim Schwind (Pensionskasse der Höchst-Gruppe VVaG). An den Diskussionen über die Zukunft der bAV beteiligen sich auch die BAV-Experten Prof. Dr. Klaus Heubeck (Heubeck AG), Prof. Dr. Reinhard Höfer (Höfer Vorsorge-Management GmbH & Co. KG) sowie Prof. Dr. Wolfgang Gerke (Universität Erlangen-Nürnberg).

Das laufend aktualisierte Programm finden Sie im Internet unter: www.euroforum.de/pr_bav2005

Weitere Informationen zum Programm

Handelsblatt-Veranstaltungen
c/o EUROFORUM Deutschland GmbH
Dr. phil. Nadja Thomas
Pressereferentin
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-33 87
Fax: +49 (0)2 11. 96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

Handelsblatt

Das Handelsblatt ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in deutscher Sprache. Rund 200 Redakteure, Korrespondenten und ständige Mitarbeiter rund um den Globus sorgen für eine aktuelle, umfassende und fundierte Berichterstattung. Für Entscheider zählt die börsentäglich erscheinende Wirtschafts- und Finanzzeitung heute zur unverzichtbaren Lektüre: Laut Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE) 2003 erreicht das Handelsblatt 238.000 Entscheider, das entspricht 11 Prozent.

EUROFORUM Deutschland GmbH

EUROFORUM Deutschland GmbH ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare, Jahrestagungen und schriftliche Management-Lehrgänge. Seit 1993 ist EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls Kooperationspartner für Konferenzen der WirtschaftsWoche. Mit rund 200 Mitarbeitern haben im Jahr 2004 mehr als 800 Veranstaltungen in über 20 Themengebieten stattgefunden. Rund 36 000 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr EUROFORUM-Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2004 bei rund 50 Millionen Euro.

Dr. phil. Nadja Thomas | EUROFORUM Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.com

Weitere Berichte zu: AltEinkG Altersversorgung Finanzzeitung Lebensversicherung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Leben im Plastikzeitalter: Wie ist ein nachhaltiger Umgang mit Plastik möglich?
21.06.2018 | ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung

nachricht Kongress BIO-raffiniert X – Neue Wege in der Nutzung biogener Rohstoffe?
21.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

Noch mehr Reichweite oder noch mehr Nutzlast - das wünschen sich Fluggesellschaften für ihre Flugzeuge. Wegen ihrer hohen spezifischen Steifigkeiten und Festigkeiten kommen daher zunehmend leichte Faser-Kunststoff-Verbunde zum Einsatz. Bei Rümpfen oder Tragflächen sind permanent Innovationen in diese Richtung zu beobachten. Um dieses Innovationsfeld auch für Flugzeugräder zu erschließen, hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF jetzt ein neues EU-Forschungsvorhaben gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines ersten CFK-Bugrads für einen Airbus A320. Dabei wollen die Forscher ein Leichtbaupotential von bis zu 40 Prozent aufzeigen.

Faser-Kunststoff-Verbunde sind in der Luftfahrt bei zahlreichen Bauteilen bereits das Material der Wahl. So liegt beim Airbus A380 der Anteil an...

Im Focus: IT-Sicherheit beim autonomen Fahren

FH St. Pölten entwickelt neue Methode für sicheren Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen mittels Funkdaten

Neue technische Errungenschaften wie das Internet der Dinge oder die direkte drahtlose Kommunikation zwischen Objekten erhöhen den Bedarf an effizienter...

Im Focus: Innovative Handprothesensteuerung besteht Alltagstest

Selbstlernende Steuerung für Handprothesen entwickelt. Neues Verfahren lässt Patienten natürlichere Bewegungen gleichzeitig in zwei Achsen durchführen. Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) veröffentlichen Studie im Wissenschaftsmagazin „Science Robotics“ vom 20. Juni 2018.

Motorisierte Handprothesen sind mittlerweile Stand der Technik bei der Versorgung von Amputationen an der oberen Extremität. Bislang erlauben sie allerdings...

Im Focus: Temperaturgesteuerte Faser-Lichtquelle mit flüssigem Kern

Die moderne medizinische Bildgebung und neue spektroskopische Verfahren benötigen faserbasierte Lichtquellen, die breitbandiges Laserlicht im nahen und mittleren Infrarotbereich erzeugen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) zeigen in einer aktuellen Veröffentlichung im renommierten Fachblatt Optica, dass sie die optischen Eigenschaften flüssigkeitsgefüllter Fasern und damit die Bandbreite des Laserlichts gezielt über die Umgebungstemperatur steuern können.

Das Besondere an den untersuchten Fasern ist ihr Kern. Er ist mit Kohlenstoffdisulfid gefüllt - einer flüssigen chemischen Verbindung mit hoher optischer...

Im Focus: Temperature-controlled fiber-optic light source with liquid core

In a recent publication in the renowned journal Optica, scientists of Leibniz-Institute of Photonic Technology (Leibniz IPHT) in Jena showed that they can accurately control the optical properties of liquid-core fiber lasers and therefore their spectral band width by temperature and pressure tuning.

Already last year, the researchers provided experimental proof of a new dynamic of hybrid solitons– temporally and spectrally stationary light waves resulting...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leben im Plastikzeitalter: Wie ist ein nachhaltiger Umgang mit Plastik möglich?

21.06.2018 | Veranstaltungen

Kongress BIO-raffiniert X – Neue Wege in der Nutzung biogener Rohstoffe?

21.06.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen im August 2018

20.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

22.06.2018 | Materialwissenschaften

Lernen und gleichzeitig Gutes tun? Baufritz macht‘s möglich!

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

GFOS und skip Institut entwickeln gemeinsam Prototyp für Augmented Reality App für die Produktion

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics