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Maut als Finanzierungquelle für den Straßenbau? - 1. Betriebswirschaftliches Symposium

09.03.2001


Thema des Symposiums ist die Umsetzung privatwirtschaftlicher Modelle bei Entwicklung, Bau, Finanzierung und Betrieb von Straßenverkehrsinfrastrukturprojekten.

am 29. und 30. März 2001 findet an der Fakultät Bauingenieurwesen der Bauhaus-Universität Weimar das 1. Betriebswirtschaftliche Symposium statt. Veranstalter ist Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Hans Wilhelm Alfen, Leiter der Professur Betriebswirtschaftslehre im Bauwesen.

Im Vorfeld der Veranstaltung findet am Donnerstag, den 29. März 2001, um 11.00 Uhr im Raum 201, Mensa am Park, Marienstraße 11, eine Pressekonferenz statt, zu der wir Sie herzlich einladen.

Im Verkehrsbereich sind privatwirtschaftliche Modelle gemäß dem Fernstraßenbauprivatfinanzierungsgesetz von 1994 in Deutschland bisher noch selten. Erst zwei Projekte sind in Rostock und Lübeck konkret in der Umsetzung. Da sich das investierte private Kapital über eine Mautgebühr refinanziert, werden solche Modelle in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit kontrovers diskutiert.

Auch der Leutrataltunnel in Thüringen ist eines der Projekte, die das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) nach diesem Modell realisieren will.

Besondere Aktualität gewinnt das Symposium vor dem folgenden Hintergrund:

- Die vom BMVBW eingesetzte sogenannte Pällmannkommission hat im September letzten Jahres ein klares Votum für privatwirtschaftliche Modelle und Nutzerfinanzierung im Verkehrsbereich abgegeben. Sie schlägt vor, in Zukunft jährlich etwa 100 Kilometer ausbaubedürftige Autobahn an Private zu konzessionieren.

- Derzeit läuft die Ausschreibung für ein flächendeckendes Lkw-Mauterhebungssystem auf deutschen Autobahnen. Das System soll voraussichtlich 2003 in Betrieb gehen.

- Das Fernstraßenbauprivatfinanzierungsgesetz soll auf den großflächigen Neu- und Ausbau von Bundesautobahnen ausgeweitet werden. Bisher galt das Gesetz nur für Engpässe wie Tunnel oder Brücken.

Für den zweitägigen Erfahrungsaustausch konnten hochrangige Vertreter aus Verwaltung und Wirtschaft gewonnen werden, die zu den erfahrensten Experten auf dem Gebiet privatwirtschaftlicher Modelle im Bereich Verkehrsinfrastruktur zählen. Sie werden über die bisher vorliegenden Projekterfahrungen und die aktuellen Entwicklungen informieren.

Zu dem Symposium werden zirka 150 Teilnehmer von Bundes-, Landes und Kommunalbehörden, aus Bauindustrie und Consultingwirtschaft sowie von Banken und Anwaltskanzleien erwartet.

Die Referenten und der Teilnehmerkreis machen das Symposium zu einer Plattform für die bisher wohl umfassendste Aufarbeitung konkreter Projekterfahrungen in Deutschland. Die Veranstaltung soll eine klare Einschätzung der künftigen Entwicklungen in Deutschland vermitteln.

Weitere Informationen unter:
www.uni-weimar.de/Bauing/bwlbau


oder
Prof. Hans Wilhelm Alfen, Tel.: 03643-584592


Bitte teilen Sie uns auf dem beigefügten Fax-Antwortbogen mit, ob Sie an dem Symposium, der Pressekonferenz und / oder dem Rahmenprogramm teilnehmen möchten.


Faxantwort 03643-581120

1. Symposium Bau vom 29. bis 30. März 2001

Name:

Redaktion:

Adresse:


Tel.:

Fax:

Ich möchte an den folgenden Veranstaltungen teilnehmen:

O Der Pressekonferenz am 29. März 2001 um 11.00 Uhr.

O Dem gesamten Symposium.

O Dem ersten Symposiumstag.

O Dem zweiten Symposiumstag.

O Dem Abendessen am 29. März 2001 um 19.30 Uhr im Hilton Hotel Weimar. Diese Veranstaltung wird mit ausgerichtet von unserem Hauptsponsor, die HOCHTIEF Development. Wir erwarten einen international renommierten Gastredner.

O Unabhängig von dem Symposium bin ich an einem Gespräch mit Herrn Prof. Alfen interessiert. Bitte setzen Sie sich diesbezüglich mit mir in den nächsten Tagen in Verbindung.

O Ich kann an dem Symposium leider nicht teilnehmen, bin aber an weiteren Informationen interessiert. Bitte senden Sie mir Material an die o.g. Adresse zu.


Programm

Donnerstag, den 29. März 2001

12.00 Anmeldung, Tagungsunterlagen, Kaffee
12.30 Begrüßung: Rektor der Bauhaus-Universität
12.40 Prof. Dr. H.W. Alfen, Weimar
Einführung in die Veranstaltung

Block I: Projekterfahrungen

12.50 Dr. W. Zeichner, Ministerialdirigent, Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr, Schleswig-Holstein, Kiel
Möglichkeiten und Grenzen von privatwirtschaftlichen Modellen aus Sicht einer Landesregierung

Betreibermodell Herrentunnel Lübeck...
13.15 H. Küpper, Derzernat Städtebau, Wohnen und
Verkehr, Hansestadt Lübeck
... aus Sicht des Konzessionsgebers
13.35 J. Arndt, Geschäftsführer der Herrentunnel Lübeck GmbH & Co. KG und Projektleiter HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH, Lübeck
... aus Sicht des Konzessionärs

Betreibermodell Warnowquerung Rostock
14.00 D. Schörken, Senator für Wirtschaft und Finanzen, Hansestadt Rostock
... aus Sicht des Konzessionsgebers
14.20 S. Schneider, Geschäftsführer der Warnowquerung GmbH & Co. KG, Rostock
... aus Sicht des Konzessionärs

14.45 T. Hellmuth, WGZ Bank, Düsseldorf
Rheinbrücke bei Nierstein, Public Private Partnership bei der Projektentwicklung

15.10 H. Klug, Geschäftsführer der IHK für Ostfriesland und Papenburg, Emden
A31 - Beispiel für "private Anschubfinanzierung"

15.30 Kaffepause mit Imbiss (bis 15.25)

16.00 R. P. Korte, Prokurist, DEGES, Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und - bau GmbH, Berlin
Betreibermodell Strelasundquerung, Stand der Planung und Ausschreibung

16.25 Jutta Schmidt, Regierungsdirektorin, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz, Mainz
Betreibermodell Hochmoselübergang B 50 neu, verfahrensrechtliche Besonderheiten und aktueller Sachstand

Durchführung von Machbarkeitsstudien für Betreibermodelle
16.50 W.K. Siebert, Landesbank Rheinland-Pfalz, Wiesbaden
Dr. H. Balthaus, Geschäftsführer Ingenieurgesellschaft für Verkehrs-
u.BauManagement mbH (IVB), Düsseldorf

17.35 L. Irmer, Regierungsdirektor, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur, Erfurt
Erfahrungen mit Privatisierung der Straßenunterhaltung

18.00 Moderation der Diskussionsrunde und Zusammenfassung der Ergebnisse des 1. Tages
Dr. H. Stiepelmann, Geschäftsführer Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Berlin

18.45 Ende des 1. Tages

20.00 Gemeinsames Abendessen mit kultureller Einlage und Gelegenheit zu Erfahrungsaustausch

Freitag, den 30.März 2001


Block II: Aktuelle Rahmenbedingungen


08.35 C.D. Stolle, Ministerialdirigent, Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Bonn
Privatwirtschaftliche Modelle: Aktueller Stand und Perspektiven

Die "Pällmann"-Kommission
09.00 J. Schönwasser, Mitglied der Kommission Infrastrukturfinanzierung und
Geschäftsführer WALTER GROUP Project Development and Financial Services GmbH, Augsburg
Erläuterung der Ergebnisse
09.20 Dr. H. Stiepelmann, Geschäftsführer Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Berlin
Die Ergebnisse aus Sicht der Bauindustrie

Musterregelungen für Betreibermodelle nach dem Fernstraßenbauprivat-finanzierungsgesetz:
09.50 A. Keppel, Baudirektor, Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Bonn
Erläuterung der Ergebnisse des Gutachtens

10.10 H. Prien, Landesbank Schleswig-Holstein, Kiel
Anforderungen aus Sicht der Banken

10.30 Kaffeepause (bis 10.50)

10.55 Dr. Ruidisch, Ministerialrat, Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Berlin
Leistungsanforderungen an das Erhebungssystem für Lkw-Maut auf dem Bundesautobahnnetz

Rechtliche Rahmenbedingungen
11.20 Dr. M. Schäfer, Freshfields, Bruckhaus, Deringer, Hamburg
Restriktionen und Erweiterungsbedarf des Fernstraßenbauprivatfinanzierungsgesetz

11.40 Dr. O. Reidt, REDEKER, SCHÖN, DAHS & SELLNER, Berlin
Voraussetzungen für die Anwendung von Betreibermodellen auf Landes- und Kommunalstraßen

12.05 Dr. C. Walther, Geschäftsbereichsleiter Planung, Transport, Verkehr AG (PTV), Karlsruhe
Besonderheiten der Verkehrsprognose bei Betreibermodellen

12.30 Prof. Dr. W. Baltzer, BUNG GmbH, Heidelberg
Genehmigungsmanagement bei ö.-r. Verfahren

Anforderungen an privatwirtschaftliche Modelle aus Sicht vonInvestoren (Podiumsdiskussion)
12.55 B. Kulle, Geschäftsführer HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH, Essen
D. Knop, Geschäftsführer Bilfinger+Berger BOT GmbH, Wiesbaden

13.35 Gemeinsames Mittagessen

14.30 Dr. H. Stiepelmann, Geschäftsführer Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Berlin
Moderation der Diskussionsrunde und Zusammenfassung der Ergebnisse des 2. Tages

15.50 Prof. Dr. H.W. Alfen, Weimar
Schlußwort

16.00 Ende der Veranstaltung

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

M.A. Reiner Bensch | idw

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Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

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