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Ausstellung des Projekts „automotive-HMI“ auf der IAA 2013

20.08.2013
Über 80% der Innovationen im Automobilbau entfallen heutzutage auf die Bereiche Elektronik und die darauf basierende Software.

Hierzu zählen insbesondere Komfortfunktionen wie beispielsweise Navigations- und Infotainmentsysteme. Mit jeder neuen Funktion werden diese Systeme allerdings immer komplexer und somit schwerer untereinander kombinierbar.

Im Projekt „automotiveHMI“ stellt sich das Fraunhofer IESE, gemeinsam mit seinen Partnern aus der Automobilbranche, diesen Herausforderungen. Die dabei erarbeiteten Lösungsansätze werden in der Zeit vom 10. bis zum 13. September auf der IAA 2013 in Frankfurt präsentiert.

Seit vielen Jahrzehnten steht der Begriff „Made in Germany“ vor allem im IT-Bereich für zuverlässige, hochwertige Produkte, die weltweit großes Ansehen genießen. Die Qualität von Human Machine Interfaces (HMI), so genannten Benutzungsschnittstellen im Automobil, wie beispielsweise Fahrassistenzsystemen, ist maßgebend für deren Akzeptanz bei den Endnutzern.

Um die Funktionalität und Qualität der HMIs in deutschen Automobilen sicherzustellen, wurde das Projekt automotiveHMI – gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) – ins Leben gerufen, an dem eine Vielzahl deutscher Fahrzeughersteller, Zulieferer, Toolhersteller, Systemintegratoren und Forschungseinrichtungen beteiligt sind.

Ziel der gemeinsamen Forschungsarbeit ist die Entwicklung eines standardisierten Austauschformats für die Weitergabe von HMI-Spezifikationen basierend auf standardisierten Sprachen, Modellen und Schnittstellen, also einer Modellierungssprache, die von jedem der beteiligten Partner verwendet werden kann.

Als unabhängiger Partner hat das Fraunhofer IESE die Aufgabe, sicherzustellen, dass die unterschiedlichen Interessen der Projektpartner sowie neue multimediale und multimodale Interaktionsformen neuartiger Bediensysteme in angemessener Weise berücksichtigt werden können. Eine für diesen Zweck neu entwickelte Modellierungssprache ermöglicht eine durchgängige, interdisziplinäre, modellgetriebene Entwicklung und verbesserte Kommunikation zwischen verschiedenen Abteilungen und Herstellern. Das Fraunhofer IESE ist in diesem Projekt federführend für die Anforderungserhebung, die Erstellung des Referenzprozesses und die Definition des HMI-Datenmodells verantwortlich.

In der Zeit vom 10. bis zum 13. September 2013 wird das Projekt „automotiveHMI“ auf der IAA 2013 in Halle 4.1 mit einem eigenen Messestand (B07) vertreten sein.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter
http://www.automotive-hmi.org und
http://www.iese.fraunhofer.de/de/customers_industries/automotive/
referenzprojekt_automotivehmi.html
Wir würden uns sehr freuen, Sie an unserem Stand begrüßen und Ihnen die Projektinhalte an mehreren Demonstratoren erlebbar präsentieren zu dürfen.
Ansprechpartnerin Fraunhofer IESE:
Nicole Spanier-Baro
Leiterin PR/Marketing
Telefon +49 (631) 6800 1002
Fax: +49 (631) 6800-9-1002
nicole.spanier-baro@iese.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Fraunhofer-Platz 1
67663 Kaiserslautern
Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Das Fraunhofer IESE in Kaiserslautern gehört zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Software- und Systementwicklungsmethoden. Die Produkte seiner Kooperationspartner werden wesentlich durch Software bestimmt. Die Spanne reicht von Automobil- und Transportsystemen über Automatisierung und Anlagenbau, Informationssysteme, Gesundheitswesen und Medizintechnik bis hin zu Softwaresystemen für den öffentlichen Sektor. Die Lösungen sind flexibel skalierbar. Damit ist das Institut der kompetente Technologiepartner für Firmen jeder Größe – vom Kleinunternehmen bis zum Großkonzern.

Unter der Leitung von Prof. Dieter Rombach und Prof. Peter Liggesmeyer trägt das Fraunhofer IESE seit über 15 Jahren maßgeblich zur Stärkung des aufstrebenden IT-Standorts Kaiserslautern bei. Im Fraunhofer-Verbund für Informations- und Kommunikationstechnik engagiert es sich gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten für richtungsweisende Schlüsseltechnologien von morgen.

Das Fraunhofer IESE ist eines von 60 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Zusammen gestalten sie die angewandte Forschung in Europa wesentlich mit und tragen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei.

Martin Koch | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iese.fraunhofer.de

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