Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internetportal zur Umwelttechnologie: "Cleaner Production Germany"

27.03.2001


Neues Internetangebot stellt innovative technische Lösungen vor und fördert Entwicklung von Kooperationen

Mit einem Mausklick kann sich jeder ab sofort am PC über die Leistungsfähigkeit deutscher Umwelttechnologien informieren. Die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums Simone Probst sowie der Präsident des Umweltbundesamtes Prof. Dr. Andreas Troge haben heute das Internetportal "Cleaner Production Germany" gestartet. Unter der Adresse http://www.cleaner-production.de gibt es umfangreiche Informationen zum Stand der Technik in Deutschland sowie zum Technologietransfer. Das Internetportal richtet sich sowohl an Repräsentanten deutscher Unternehmen als auch an Institutionen im Ausland. Es erleichtert die Kontaktaufnahme zwischen deutschen und ausländischen Akteuren der Umwelttechnologie und fördert damit auch die Entwicklung von Kooperationen und Geschäftsbeziehungen. Das Vorhaben wurde vom Bundesumweltministerium gefördert und unter Federführung des Umweltbundesamtes (UBA) erstellt. Das UBA aktualisiert und entwickelt die Internetpräsentation ständig weiter.

"Mit Cleaner Production Germany", so Simone Probst, "wollen wir den Zugang zu umweltverträglichen Technologien fördern und die deutsche Position auf dem Weltmarkt im Bereich Umwelttechnik stärken. Das ist auch im Interesse der Teilnehmerstaaten der Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro." Diese bekannten sich zu intensiverem Technologietransfer als wesentliche Voraussetzung für eine weltweite nachhaltige Entwicklung.
Im benutzerfreundlichen, menügesteuerten Dialogverfahren informiert "Cleaner Production Germany" Interessenten auf kurzen Wegen über moderne Verfahren, Technologien und sachkundige Ansprechpartner.

... mehr zu:
»Umwelttechnologie


Gerade im Bereich Technologietransfer stellt das Portal umfangreiche Informationen über nationale und internationale Förderinstrumente bereit und benennt Ansprechpartner aus Politik und Verwaltung. Da der Transfer von Umwelttechnologie auch für den deutschen Arbeitsmarkt bedeutend ist, haben Vertreter aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Umweltverbänden "Cleaner Production Germany" inhaltlich mitgestaltet.
"Wir wollen zeigen, dass sich Deutschland seiner Verantwortung für die globalen Umweltprobleme nicht nur bewusst ist, sondern auch dementsprechend handelt. Zugleich möchten wir uns im Ausland als einen kompetenten Partner zur Lösung der dort jeweils vorrangigen Umweltprobleme empfehlen", betonte Probst. Genau diesem Anspruch wird "Cleaner Production Germany" gerecht: Es informiert potentielle Anwender über Angebote der deutschen Forschung und Umweltindustrie; über den Stand in Forschung und Entwicklung im Bereich Umwelttechnologie; über betriebliche und technische Umweltschutzmassnahmen. Es macht angewandte Umweltschutztechniken in der deutschen Industrie sowie die wichtigsten Dokumente zum Thema zugänglich. Gleichzeitig fördert das Internetportal den Erfahrungsaustausch. Die sich entwickelnden internationalen Kontakte tragen dazu bei, dass effiziente umwelttechnologische Lösungen ausländischer Kooperationspartner auch in Deutschland Resonanz finden.

Mit der Veröffentlichung des Internetportals wird auch die Broschüre "Cleaner Production Germany - Wege zum technischen Umweltschutz" vorgestellt. "Mit dieser Broschüre", so der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Andreas Troge, "wollen wir beispielhaft auf deutsche Wege im Bereich des technischen Umweltschutzes sowie auf die Gestaltung der politischen und rechtlichen Randbedingungen aufmerksam machen, die zu innovativen technischen Lösungen geführt haben. Und wir wollen das Interesse an unseren Umwelttechnikangeboten wecken". Die Broschüre liegt in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch vor.

! Die Broschüre "Cleaner Production Germany - Wege zum technischen Umweltschutz" kann kostenlos beim Umweltbundesamt, ZAD, Postfach 33 00 22, 14191 Berlin, angefordert werden.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Karsten Klenner | idw

Weitere Berichte zu: Umwelttechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Smogbekämpfung fördert Solarstrom
06.12.2018 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

nachricht Von der Arktis bis zu den Tropen: Forscher präsentieren einmalige Datenbank zur Vegetation der Erde
20.11.2018 | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Supercomputer ohne Abwärme

Konstanzer Physiker eröffnen die Möglichkeit, Supraleiter zur Informationsübertragung einzusetzen

Konventionell betrachtet sind Magnetismus und der widerstandsfreie Fluss elektrischen Stroms („Supraleitung“) konkurrierende Phänomene, die nicht zusammen in...

Im Focus: Drei Nervenzellen reichen, um eine Fliege zu steuern

Uns wirft so schnell nichts um. Eine Fruchtfliege kann dagegen schon ein kleiner Windstoß vom Kurs abbringen. Drei große Nervenzellen in jeder Hälfte des Fliegenhirns reichen jedoch aus, um die Fliege mit Hilfe visueller Signale wieder auf Kurs zu bringen.

Bewegen wir uns vorwärts, zieht die Umwelt in die entgegengesetzte Richtung an unseren Augen vorbei. Drehen wir uns, verschiebt sich das Bild der Umwelt im...

Im Focus: Researchers develop method to transfer entire 2D circuits to any smooth surface

What if a sensor sensing a thing could be part of the thing itself? Rice University engineers believe they have a two-dimensional solution to do just that.

Rice engineers led by materials scientists Pulickel Ajayan and Jun Lou have developed a method to make atom-flat sensors that seamlessly integrate with devices...

Im Focus: Drei Komponenten auf einem Chip

Wissenschaftlern der Universität Stuttgart und des Karlsruher Institutes für Technologie (KIT gelingt wichtige Weiterentwicklung auf dem Weg zum Quantencomputer

Quantencomputer sollen bestimmte Rechenprobleme einmal sehr viel schneller lösen können als ein klassischer Computer. Einer der vielversprechendsten Ansätze...

Im Focus: Three components on one chip

Scientists at the University of Stuttgart and the Karlsruhe Institute of Technology (KIT) succeed in important further development on the way to quantum Computers.

Quantum computers one day should be able to solve certain computing problems much faster than a classical computer. One of the most promising approaches is...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Kalikokrebse: Großes Interesse an erster Fachtagung

07.12.2018 | Veranstaltungen

Entwicklung eines Amphibienflugzeugs

04.12.2018 | Veranstaltungen

Neue biologische Verfahren im Trink- und Grundwassermanagement

04.12.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Erstmalig in Deutschland: Erfolgreiche Bestrahlungstherapie lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörung

07.12.2018 | Medizintechnik

Nicht zu warm und nicht zu kalt! Seminar „Thermomanagement von Lithium-Ionen-Batterien“ am 02.04.2019 in Aachen

07.12.2018 | Seminare Workshops

Seminar „Magnettechnik - Magnetwerkstoffe“ vom 19. – 20.02.2019 in Essen

07.12.2018 | Seminare Workshops

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics